Mittwoch, 10. Juni 2026

Die Nazi-Keule.

 NAZI-Keule.

Ein Mensch der fortschrittlich weise zu denken vermag, braucht keine Vergleiche zu ziehen. Man analysiert die heutigen Begebenheiten und kritisiert sie dementsprechend aktuell und auch beweisbar. Alles andere sind nur Vermutungen und Behauptungen die Beweise benötigen, die vor Gericht standhaft wären. Ich habe neulich einen alten Western mit Randolph Scott gesehen. Da sagte er in einer Szene: "Üble Nachrede ist wie ein Bumerang; sie kommt meistens auf einen zurück". Das ist also eine uralte Weisheit, die nur kluge Menschen kennen.

Leider sind uns solche „Konkurrenz-Partei-Jäger“ mittlerweile sehr bekannt. Solche Systemlinge sind durchaus in Parteien Landesverbände, Bezirksverbände, Kreisverbände und Ortsverbände organisiert. Es sind politische Konkurrenz-Jäger, die jede nur erdenkliche Gelegenheit nutzen, um ihre Giftpfeile abzuschießen. Sie tun das auch, weil sie im eigenen kleinen politischen Dorfverband einen Schritt nach vorne kommen wollen.

Eine ungeschickte Schussfolge solcher Pfeile kann aber auch nach hinten losgehen. Ungeschicktes verschießen solcher Pfeile kann also genau das Gegenteil von dem erreichen, was Sie eigentlich erreichen sollen. Solche Leute sind also sehr leicht durschaubar. Und das macht ihre, vielleicht irgendwo passende, Kritik verwundbar.

Dabei sind beweislose Verleumdungen eigentlich tatsächlich strafbar. Verleumdung gemäß § 187 StGB ist eine Straftat, bei der eine Person wider besseres Wissen eine unwahre Tatsache über eine andere Person behauptet oder verbreitet, die diese verächtlich zu machen oder in der öffentlichen Meinung herabzuwürdigen oder dessen Kredit zu gefährden geeignet ist. Die Strafe kann eine Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder Geldstrafe sein, und bei öffentlicher Tatbegehung oder durch Verbreiten von Schriften kann die Strafe bis zu fünf Jahre Freiheitsstrafe oder Geldstrafe betragen.

Wer also entsprechende Argumente hat - und diese auch dementsprechend vorbringt - der braucht keine Nazi-Vergleiche, die meines Erachtens genau diese Grausamkeiten der Nazis mit einer Person oder Gruppe der gegenwärtigen Zeit absichtlich gleichsetzen soll. Daher halte ich solche Nazi-Vergleiche für respektlos, rücksichtslos, und absolut Charakterlos.

Wenn ich jetzt ebenso einen Vergleich ziehen sollte, dann muss ich solche Leute, die eine NAZI-Keule bei jeder Gelegenheit schwingen, mit Holocaust-Leugnern gleichsetzen. Denn ein Mensch mit einem Funken Charakter, wäre sehr vorsichtig, mit solchen Vergleichen. Dazu ist das Wort "NAZI" in den Köpfen kluger Leute, verständlicherweise zu grausam und mit kaum etwas anderem Negativen weiterhin vergleichbar. Sei es mit dem Teufel persönlich.

Und nun zum Parteien-Verbot.

Bisher wurden in der Bundesrepublik Deutschland zwei Parteien verboten.

Das war 1952 die Sozialistische Reichspartei (SRP), eine Nachfolgeorganisation der nationalsozialistischen Partei (NSDAP).

Und 1956 wurde die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) verboten.

Ein Verbot der rechtsgerichteten Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NPD) wurde 2017 vom Bundesverfassungsgericht abgelehnt.

Für ein AfD-Verbot braucht man also Gründe, die schlimmer sind als die Gründe, die 2017 für ein NPD-Verbot vorlagen.

Diese Gründe sucht man seit Jahren verzweifelt, aber man konnte bisher solch schwerwiegende Gründe nicht finden.

Die Vorwürfe die man ihnen macht – und die ein Teil des Volkes auch glaubt - würden ausreichen, um nicht nur die Partei zu verbieten; nein, die Gründe würden völlig ausreichen, die Mitglieder und Parteispitzen für immer in den tiefsten Kerker wegzusperren. Denn einige dieser Beschuldigungen gehen bis zum direkten Vergleich mit der NSDAP.

Und jetzt noch dieser unsinnige und unbewiesene Spionagevorwurf. Und auch diese SA-Gruppenbildungs-Vorwürfe. Der Unsinn wird immer dreister und dümmer. Und die Eigentore immer mehr.

Es konnten noch nicht einmal Gründe für eine Gerichtliche Entscheidungsfrage für ein AfD-Parteiverbot gefunden werden.

Wenn es heute Gründe gibt eine Partei zu verbieten, dann läuft dieses Verfahren schon morgen auf Hochtouren. Gäbe es beweisbare Gründe, dann wäre die AfD schon lange verboten.

Die Nazi-Keule wirkt doch nur noch peinlich. Seit der Merkel-Ära sieht man überall Nazis. Und wo sie wirklich sind, will man sie nicht erkennen.

Diese unsinnige Jagd auf eine Opposition ist wichtig, für die es seit 2013 keine Anklagepunkte gibt, die vor Gericht Bestand hätten.

Bei der Partei „Die Linke“ hieß es damals: „Die Nachfolge-Partei der SED“.

Als Anfang des 21. Jahrhunderts die Linken zu stark wurden, hat man sie ja noch auf die übliche Weise klein gekriegt.

Die Politiker damals wurden vom Verfassungsschutz überwacht.

Verfassungsschützer auf Abwegen. Archiv Linksfraktion - Pressemitteilung von Gregor Gysi, 18. März 2006

https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/verfassungsschuetzer-auf-abwegen/

Heute verfolgt man die AfD genauso, wie die Preußen damals die  Sozialistische Arbeiterpartei. Die Partei wurde offiziell verboten, und ihre Parteihäuser wurden plündernd enteignet. Ein Teil der SPD-Führung floh ins Exil, und die Partei wurde von einem Exilvorstand in Prag geleitet.

https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_deutschen_Sozialdemokratie

Und so geht es heute der AfD.

Ein Soldat wurde nach 20 Jahren Dienst fristlos aus der Bundeswehr entlassen, nur weil er bei der AfD auf der Wahlliste steht. Also Entlassung ohne Pensionsansprüche und ohne Anspruch auf Arbeitslosengeld.

Man kündigt auch Bankkonten, wegen einer AfD Mitgliedschaft. Und das ist nur ein Beispiel von vielen. Das ist pure DDR.

Die Nazis hatten damals auch alles bekämpft, was nicht auf deren Seite war. Im Jahr 1933 fiel man über die Gewerkschaften her, wie damals die Preußen über die Sozialistische Arbeiterpartei hergefallen sind.

Die Piraten sind genau so schnell gesunken, wie sie aufgestiegen sind. Die waren dem Widerstand nicht gewachsen.

Aber funktioniert das immer und allzeit bei jeder Opposition?

Bei den Linken hat es damals funktioniert; die hat man wieder klein gekriegt. Bei der AfD offenbar nicht wie gewünscht. Denn die sind zu stark.

Wenn auch die Dämonisierung der AfD in einigen Führungsköpfen und Medien auch  herbeigesehnt wird - und ein Großteil des Volkes auch darauf hereinfällt – man kann nicht alle für Dumm verkaufen.

Wer neutral denkt und handelt, wird direkt dem Feind zugeordnet. Dabei muss man sich schon sehr dumm stellen, wenn man alle Verleumdungen glauben soll; auch wenn man selbst die AfD nicht wählen wird.

Je extremer eine Nachrede wird, umso mehr kaschiert man das Schlechte. Für mich sind das alles SED-Methoden.

In einer Diktatur regiert nur einer, viele werden ihm folgen. Und nur wenige werden es bemerken.

Übrigens: Ich bin Parteilos und Neutral. Und ich bin KEIN Stammwähler.

Viele Grüße von einem, der noch neutral denken kann.

Seit März 2014 von den Medien verteilte Russophobie Pillen

 Russophobie

Seit März 2014 wird vom Westen aus systematisch eine „Anti-Russische Haltung“ von der Politik und den Medien gefördert und verbreitet.

George Friedman, der amerikanische Geopolitik-Experte und Gründer von Stratfor (Strategic Forecasting, Inc.), erläuterte die Strategie der USA in Bezug auf Europa und Russland, in einem bekannten Vortrag im Jahr 2015. Diese Rede hielt er auf einer Veranstaltung des „Chicago Council on Global Affairs“.

https://www.sein.de/george-friedmans-rede-vor-dem-chicago-council-on-global-affairs-am-04-02-2015/

https://www.youtube.com/watch?v=tsNQN62tyI8

In seiner Ansprache sprach er offen über das geopolitische Ziel der USA, um eine enge Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Russland zu verhindern, da dies die amerikanische Vorherrschaft in Europa gefährden könnte. In dieser Rede erklärte Friedman, dass eine potenziell starke Allianz zwischen Deutschland und Russland eine Bedrohung für die Macht-Balance darstellen könnte. Sein Argument basierte auf der Überlegung, dass eine Verbindung der deutschen industriellen Kapazitäten und des russischen Rohstoffreichtums eine Macht-Konzentration in Eurasien schaffen würde, die die US-Interessen in Europa herausfordern und gefährden könnte. Die USA haben ihre Karten bereits auf den Tisch gelegt. Die Trennlinie zwischen dem Baltikum und dem schwarzen Meer. Dem Intermarium, dem Territorium zwischen dem schwarzen Meer und der Ostsee. Wie der Polnische Staatsmann Józef Piłsudski es bereits im ersten Weltkrieg erträumte. Für die USA ist das die Lösung. Die russischen Karten lagen schon immer auf dem Tisch.

Das mindeste was sie brauchen, ist eine neutrale Ukraine. Keine prowestliche.

Friedmans Vortrag hat international für Aufsehen gesorgt, da er die geopolitischen Absichten der USA ungewöhnlich direkt beschrieb und damit zur Debatte über die transatlantische und osteuropäische Sicherheitspolitik beitrug.

Der größte Horror für die USA war (neben dem Terroranschlag am 11.9.2001) die Rede Wladimir Putins im Deutschen Bundestag am 25.09.2001. Ein weiterer Alptraum für die USA. Der Höhepunkt der Ost-West Entspannungspolitik. Das musste laut USA umgehend geändert und beendet werden.

https://www.bundestag.de/parlament/geschichte/gastredner/putin/putin_wort-244966

Aber man kann niemanden einen Vorwurf machen, wenn man dieses

böse politische Schachspiel nicht versteht.

Diese Pufferzone im Osten kann man besonders aktivieren, wenn man die Schwächen und den Zorn einiger Gruppen in diesen osteuropäischen Ländern kennt. Denn die wurden zu Zeiten der Sowjetunion (Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken UdSSR von 1922 bis 1991) vom Herrscherland Russland unterdrückt. Neben Russland gehörten folgende Länder dazu:

Ukraine, Weißrussland (Belarus), Usbekistan, Kasachstan, Georgien, Aserbaidschan, Litauen, Moldau (Moldawien), Lettland, Kirgisistan (Kirgisien), Tadschikistan, Armenien, Turkmenistan (Turkmenien), Estland.

Und da wurde die Ukraine im Jahr 2014 zum tragischen Opfer dieses bösen Ost-West Spiels, indem man genau diesen Zorn, tief aus der Seele einiger Ukrainer, von außen aktivierte. Man musste nur „Öl ins Feuer gießen“.

Aber wie gesagt, man kann niemanden einen Vorwurf machen, wenn man dieses böse Spiel nicht durchschaut.






 

Donnerstag, 20. November 2025

Sergej Lawrow und die Corriere della Sera

 

Antworten des Außenministers der Russischen Föderation, Sergej Lawrow, auf die Fragen der italienischen Zeitung „Corriere della Sera“, deren vollständige Veröffentlichung ohne Kürzungen und Zensur von der Zeitung abgelehnt wurde, Moskau, 13. November 2025

Sergej Lawrow und die Corriere della Sera