Freitag, 26. Juni 2026

Russophobie

 Russophobie

Seit März 2014 wird vom Westen aus systematisch eine „Anti-Russische Haltung“ von der Politik und den Medien gefördert und verbreitet.

George Friedman, der amerikanische Geopolitik-Experte und Gründer von Stratfor (Strategic Forecasting, Inc.), erläuterte die Strategie der USA in Bezug auf Europa und Russland, in einem bekannten Vortrag im Jahr 2015. Diese Rede hielt er auf einer Veranstaltung des „Chicago Council on Global Affairs“.

https://www.sein.de/george-friedmans-rede-vor-dem-chicago-council-on-global-affairs-am-04-02-2015/

https://www.youtube.com/watch?v=tsNQN62tyI8

In seiner Ansprache sprach er offen über das geopolitische Ziel der USA, um eine enge Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Russland zu verhindern, da dies die amerikanische Vorherrschaft in Europa gefährden könnte. In dieser Rede erklärte Friedman, dass eine potenziell starke Allianz zwischen Deutschland und Russland eine Bedrohung für die Macht-Balance darstellen könnte. Sein Argument basierte auf der Überlegung, dass eine Verbindung der deutschen industriellen Kapazitäten und des russischen Rohstoffreichtums eine Macht-Konzentration in Eurasien schaffen würde, die die US-Interessen in Europa herausfordern und gefährden könnte. Die USA haben ihre Karten bereits auf den Tisch gelegt. Die Trennlinie zwischen dem Baltikum und dem schwarzen Meer. Dem Intermarium, dem Territorium zwischen dem schwarzen Meer und der Ostsee. Wie der Polnische Staatsmann Józef Piłsudski es bereits im ersten Weltkrieg erträumte. Für die USA ist das die Lösung. Die russischen Karten lagen schon immer auf dem Tisch.

Das mindeste was sie brauchen, ist eine neutrale Ukraine. Keine prowestliche.

Friedmans Vortrag hat international für Aufsehen gesorgt, da er die geopolitischen Absichten der USA ungewöhnlich direkt beschrieb und damit zur Debatte über die transatlantische und osteuropäische Sicherheitspolitik beitrug.

Der größte Horror für die USA war (neben dem Terroranschlag am 11.9.2001) die Rede Wladimir Putins im Deutschen Bundestag am 25.09.2001. Ein weiterer Alptraum für die USA. Der Höhepunkt der Ost-West Entspannungspolitik. Das musste laut USA umgehend geändert und beendet werden.

https://www.bundestag.de/parlament/geschichte/gastredner/putin/putin_wort-244966

Aber man kann niemanden einen Vorwurf machen, wenn man dieses böse politische Schachspiel nicht versteht.

Diese Pufferzone im Osten kann man besonders aktivieren, wenn man die Schwächen und den Zorn einiger Gruppen in diesen osteuropäischen Ländern kennt. Denn die wurden zu Zeiten der Sowjetunion vom Herrscherland Russland unterdrückt. Dabei geht es um folgende Länder:  

Ukraine, Weißrussland (Belarus), Usbekistan, Kasachstan, Georgien, Aserbaidschan, Litauen, Moldau (Moldawien), Lettland, Kirgisistan (Kirgisien), Tadschikistan, Armenien, Turkmenistan (Turkmenien), Estland.

Und da wurde die Ukraine im Jahr 2014 zum tragischen Opfer dieses bösen Ost-West Spiels, indem man genau diesen Zorn, tief aus der Seele einiger Ukrainer, von außen aktivierte. Man musste nur „Öl ins Feuer gießen“.

Aber wie gesagt; man kann niemanden einen Vorwurf machen, wenn man dieses böse Ost-West Schachspiel nicht durchschaut.

Zitat von Henry Kissinger (über USA)

Amerika hat keine dauerhaften Freunde oder Feinde, nur eigene Interessen.

Zitat von Abraham Lincoln, 16. Präsident der USA

Man kann einen Teil des Volkes die ganze Zeit täuschen und das ganze Volk einen Teil der Zeit. Aber man kann nicht das gesamte Volk die ganze Zeit täuschen.

Zitat Zusatz von mir: Man kann aber allzeit einen Teil des Volkes anstiften.

 


 

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