Mittwoch, 1. Juli 2026

Wie funktioniert Propaganda in der heutigen Zeit?


Propaganda bezeichnet zielgerichtete Versuche, Meinungen oder öffentliche Sichtweisen zu formen, Erkenntnisse zu manipulieren und das Verhalten in eine erwünschte Richtung zu steuern. Die verschiedenen Seiten einer Thematik werden dabei nicht dargelegt. Also eine einseitige Berichterstattung. Wobei „Einseitig“ auch nicht unbedingt der Wahrheit entspricht.

Der Feind meines Feindes ist mein Freund.

Die schwächen und Fehler dieses vermeintlichen Freundes werden verschwiegen; auch wenn es Nazis sind, oder sich zumindest so verhalten.

Nur wer Propaganda als solche erkennt, kann sich dagegen wehren.

Propaganda ist der Versuch der gezielten Beeinflussung des Denkens, Handelns und Fühlens von Menschen. Wer Propaganda betreibt, verfolgt damit immer ein bestimmtes Interesse.

Wie Napoleon schon schrieb:

„Nur meine Netze durft ich  stellen, und sie liefen mir wie scheues Wild von selbst hinein. Ihre Ehre hab ich ihnen weggenommen, und der meinen sind sie darauf treuherzig nachgelaufen. Untereinander haben sie sich erwürgt, und glaubten redlich ihre Pflicht zu tun. Leichtgläubiger ist kein Volk gewesen, und töricht toller kein anderes auf Erden. Aberglauben haben sie mit mir getrieben, und als ich sie unter meinem Fuß zertrat, mit verhasster Gutmütigkeit mich als ihren Abgott noch verehrt. Als ich sie mit Peitschen schlug, und ihr Land zum Tummelplatz des ewigen Kriegs gemacht, haben ihre Dichter als den Friedensstifter mich besungen. Die törichte Missgunst, womit sie sich untereinander angefeindet, hab ich zu meinem Gewinnste wohl gehegt; immer haben sie mehr Verbitterung gegeneinander als gegen den wahren Feind. Affen sind sie seit lange schon gewesen, und so haben sie auch meine Größe nachgeäfft."

Joseph Görres: "Napoleons Proklamation an die Völker Europas vor seinem Abzug auf die Insel Elba", 1814: Rheinischer Merkur, Nr. 54, 9. Mai 1814, (S. 1; 2) in: Gesammelte Schriften, Band 1, herausgegeben von Marie Görres, München: 1854, Abschnitt 17: „Napoleons Proklamation an die Völker Europas vor seinem Abzug auf die Insel Elba“, S. 391f.

😄In unserer heutigen Zeit versucht man in den sozialen Netzwerken mit solchen lachenden Smileys die Leute, die Kritik üben, heftig auszulachen. Doch diese „Systemgesteuerten Besserwisser““ werden weniger und schwächer, wenn die Wahrheit eine Chance bekommt.

Diese Leute sind einerseits besserwissende „Oberlehrerdeutsche“, die sich für besonders schlau halten, ihre Infos aber nur aus der Zeitung und dem Fernsehen haben. Denn auch solche Medien waren in „Propaganda-Zeiten“ immer schon auf der Seite der „Macht im Lande“

Andererseits sind es Leute, die sehr wohl wissen worum es geht, aber aus Karrieregründen, im kleinen Dorfverband bis ganz oben, gezielt die vorgegebene Propagandameinung verbreiten.

Weiterhin geben solche Leute immer weiter, dass Propaganda nur etwas ist, was der vermeintliche Feine anwendet; aber niemals der eigene Staat.

Solche „Systemlinge“ treffen zu jeder tagesaktuellen Sachfrage immer genau das systemkonforme Narrativ; egal wie glaubwürdig oder unglaubwürdig dieses auch sein mag. Und  egal um welches Thema es sich auch immer handelt. Ob Klimawandel, Migration, AfD, Merkel, Trump, Putin, Ukraine, Waffenhandel; was auch immer, sie sind regierungstreu. 

Diskutiere NIEMALS mit diesen Leuten! Ignoriere Sie unbedingt!

In Verbindung mit dem Krieg machen Politiker und Militärs von Propaganda Gebrauch, um die eigene Bevölkerung vom scheinbar notwendigen Krieg zu überzeugen. Sie betonen die Notwendigkeit des Krieges, die Vernichtung eines vermeintlichen Feindes, die Absetzung eines brutalen Regimes usw. Dabei blenden sie alle anderen Aspekte aus.  Zum Beispiel die eigenen Macht- und Wirtschaftsinteressen, ausgelöstes Kriegsleid, Kriegsverbrechen der eigenen Soldaten und vieles mehr.   

Propaganda wird aber auch eingesetzt, um Soldaten für den Krieg zu rekrutieren und auch die Kampfbereitschaft des Militärs heraufzujubeln. Hierzu wird die Bedrohlichkeit des Feindes hervorgehoben, um Aggressionen gezielt auf ihn zu lenken. Somit wird auch ein Teil des naiven eigenen Volkes aufgehetzt und gegen andere Meinungen wild gemacht.  Man erkennt viele von ihnen, an des auslachenden Smileys.

Gegenüber dem Kriegsgegner verfolgt Propaganda vor allem das Ziel, die Kriegsmoral der gegnerischen Bevölkerung und Soldaten zu schwächen oder durch die Verbreitung falscher Informationen den Gegner zu täuschen.

Staaten, die Mitglieder militärischer Bündnisse sind, versuchen darüber hinaus häufig, durch Propaganda die Bündnispartner von der Notwendigkeit eines Kriegseinsatzes zu überzeugen und ihre Beteiligung an militärischen Aktionen zu erreichen.

Propaganda ist keine Einbahnstraße. Je naiver und treuer ein Volk ist, um so besser funktioniert die Propaganda im eigenen Land.

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