Dienstag, 8. April 2025

Wir sagen euch, wer die Bösen sind.

 

Der größte Feind der Macht in der Welt, war immer schon die Wahrheit.

Doch wer sagt die Wahrheit? Die halbe Wahrheit ist auch nur eine Lüge, wenn man die andere Hälfte verschweigt.

Seit dem Jahr 2014 - nachdem die dreijährige Medien-Jagd auf den damaligen Bundespräsident beendet war - ging die tägliche Medien-Jagd auf Russland und Putin los. Wer sich dem kritisch äußerte, war ein "Putinversteher". Heute (2025) ist man ein Nazi oder ein dummer Spinner, wenn man sich kritisch äußert. 

Also, was ist denn nun die andere Hälfte der Wahrheit, die jahrelang vehement verschweigen und geleugnet wurde? Hier ist sie. Bericht vom 8.4.2025.

Aus dem letzten Rundschreiben der Russischen Botschaft in Berlin:

Präsident Wladimir Putin: Russland bewegt sich allmählich, aber beharrlich und zuversichtlich auf die Erreichung aller zu Beginn der militärischen Spezialoperation in der Ukraine angekündigten Ziele zu.

Es waren nicht wir, die Kampfhandlungen initiierten. Sie begannen nach dem Staatsstreich in der Ukraine im Jahr 2014, der von westlichen Ländern unterstützt wurde. Danach brachen die Feindseligkeiten de facto im Südosten der Ukraine aus. Acht Jahre lang haben wir versucht, diese Probleme friedlich zu regeln. Wir waren gezwungen, die Krim, die Bewohner der Krim und Sewastopols unter unseren Schutz zu nehmen, und haben sehr lange und beharrlich versucht, die Probleme im Zusammenhang mit dem Donbass und Lugansk mit friedlichen Mitteln zu lösen.

Acht Jahre lang wurden die Menschen, die im Donbass, in Lugansk und Donezk lebten, buchstäblich einem Völkermord unterworfen. Die westlichen Kuratoren des ukrainischen Regimes zogen es vor, dies nicht zu bemerken. Dies zwang uns zu einem Versuch, den 2014 entfesselten Krieg mit bewaffneten Mitteln zu beenden. Nicht wir haben den Krieg begonnen.

Es ist klar, dass der Ukraine-Konflikt komplex ist und eine sorgfältige Diskussion und Herangehensweise erfordert. Wir sind dafür, alle diese Fragen friedlich zu lösen. Aber wir müssen natürlich die Sicherheit Russlands langfristig gewährleisten. 

Wir werden jeden Schritt begrüßen, der auf die Lösung dieses Problems abzielt, und wir werden mit allen Partnern zusammenarbeiten, die dies anstreben. Dazu gehören nicht nur die Vereinigten Staaten, sondern auch China, Indien, Brasilien, Südafrika, alle BRICS-Staaten und Nordkorea.

Wir sind bereit, auch mit Europa zusammenzuarbeiten, sie verhalten sich aber einfach inkonsequent und versuchen ständig, uns in die Irre zu führen. Wir haben uns daran aber gewöhnt. Wir werden keine Fehler mehr machen, die auf übermäßigem Vertrauen in unsere so genannten europäischen Partner beruhen.

Dienstag, 4. März 2025

Nur sehr wenige Leute verstehen das politische Ost-West Spiel.

Wer immer noch an das Märchen vom Freund in Übersee glaubt, dem ist dann wohl nicht mehr zu helfen. Ich mache niemanden einen Vorwurf, wenn man das politische Ost-West Spiel nicht durchschaut. Aber die meisten Leute in Europa verstehen nicht im Geringsten, worum es wirklich geht, und wie die Sache in den letzten Monaten extrem aus dem Ruder läuft. (Taurus-Raketen für die Ukraine) Um Himmels Willen NEIN.


George Friedman, der amerikanische Geopolitik-Experte und Gründer von Stratfor (Strategic Forecasting, Inc.), erläuterte die Strategie der USA in Bezug auf Europa und Russland, in einem bekannten Vortrag im Jahr 2015. Diese Rede hielt er auf einer Veranstaltung des „Chicago Council on Global Affairs“.

https://www.sein.de/george-friedmans-rede-vor-dem-chicago-council-on-global-affairs-am-04-02-2015/

https://www.youtube.com/watch?v=tsNQN62tyI8

In seiner Ansprache sprach er offen über das geopolitische Ziel der USA, um eine enge Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Russland zu verhindern, da dies die amerikanische Vorherrschaft in Europa gefährden könnte. In dieser Rede erklärte Friedman, dass eine potenziell starke Allianz zwischen Deutschland und Russland eine Bedrohung für die Macht-Balance darstellen könnte. Sein Argument basierte auf der Überlegung, dass eine Verbindung der deutschen industriellen Kapazitäten und des russischen Rohstoffreichtums eine Macht-Konzentration in Eurasien schaffen würde, die die US-Interessen in Europa herausfordern und gefährden könnte. Die USA haben ihre Karten bereits auf den Tisch gelegt. Die Trennlinie zwischen dem Baltikum und dem schwarzen Meer. Dem Intermarium, dem Territorium zwischen dem schwarzen Meer und der Ostsee. Wie der Polnische Staatsmann Józef Piłsudski es bereits im ersten Weltkrieg erträumte. Für die USA ist das die Lösung. Die russischen Karten lagen schon immer auf dem Tisch. Das mindeste was sie brauchen, ist eine neutrale Ukraine. Keine prowestliche.

Friedmans Vortrag hat international für Aufsehen gesorgt, da er die geopolitischen Absichten der USA ungewöhnlich direkt beschrieb und damit zur Debatte über die transatlantische und osteuropäische Sicherheitspolitik beitrug. 

Der größte Horror für die USA war (neben dem Terroranschlag am 11.9.2001) die Rede Wladimir Putins im Deutschen Bundestag am 25.09.2001. Ein weiterer Alptraum für die USA. Der Höhepunkt der Ost-West Entspannungspolitik. Das musste laut USA umgehend geändert und beendet werden.

https://www.bundestag.de/parlament/geschichte/gastredner/putin/putin_wort-244966

Aber man kann niemanden einen Vorwurf machen, wenn man dieses böse politische Schachspiel nicht versteht.

Diese Pufferzone im Osten kann man besonders aktivieren, wenn man die Schwächen und den Zorn einiger Gruppen in diesen osteuropäischen Ländern kennt.

Denn die wurden zu Zeiten der Sowjetunion (Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken UdSSR von 1922 bis 1991) vom Herrscherland Russland unterdrückt. Neben Russland gehörten folgende Länder dazu: Ukraine, Weißrussland (Belarus), Usbekistan, Kasachstan, Georgien, Aserbaidschan, Litauen, Moldau (Moldawien), Lettland, Kirgisistan (Kirgisien), Tadschikistan, Armenien, Turkmenistan (Turkmenien), Estland.

Und da wurde die Ukraine im Jahr 2014 zum tragischen Opfer dieses bösen Ost-West Spiels, indem man genau diesen Zorn, tief aus der Seele einiger Ukrainer, von außen aktivierte.


Aber wie gesagt, man kann niemanden einen Vorwurf machen, wenn man dieses böse Spiel nicht durchschaut. 


 

Mittwoch, 26. Februar 2025

Schon Napoleon wusste, wie dumm die Deutschen sind.

 Zitat-Forschung:

"Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden: Die Deutschen glauben sie." Stammt das wirklich von Napoleon?

Dieses weit verbreitete Zitat wird mit zwei Personen in Zusammenhang gebracht: Einmal  Napoleon. 
Und dem im 19. Jahrhundert
einflussreichen  politischen Publizisten und katholischen Philosophen Joseph Görres, der einen Text zu Napoleon verfasst hat. 
Nun, der genaue Wortlaut ist natürlich und selbstverständlich, etwas anders. 
Das würde uns doch auch wundern, wenn man vor 200 Jahren exakt genau so geredet und geschrieben hätte, wie heute.
Der genauere Wortlaut klingt so:

Joseph Görres: "Napoleons Proclamation an die Völker Europas vor seinem Abzug auf die Insel Elba", 1814

"Gegen Deutschland hab ich vor allem zuerst den Blick gewendet. Ein Volk ohne Vaterland, eine Verfassung ohne Einheit, Fürsten ohne Charakter und Gesinnung, ein Adel ohne Stolz und Kraft, das alles musste leichte Beute mir versprechen. Seit Jahrhunderten nicht verteidigt, und doch in Anspruch nicht genommen: voll Soldaten und ohne Heer, Untertanen und kein Regiment, so lag es von alter Trägheit einzig nur gehalten. Zwiespalt durfte ich nicht stiften unter ihnen, denn die Einigkeit war aus ihrer Mitte längst gewichen. Nur meine Netze durft ich  stellen, und sie liefen mir wie scheues Wild von selbst hinein. Ihre Ehre hab ich ihnen weggenommen, und der meinen sind sie darauf treuherzig nachgelaufen. Untereinander haben sie sich erwürgt, und glaubten redlich ihre Pflicht zu tun. Leichtgläubiger ist kein Volk gewesen, und töricht toller kein anderes auf Erden. Aberglauben haben sie mit mir getrieben, und als ich sie unter meinem Fuß zertrat, mit verhasster Gutmütigkeit mich als ihren Abgott noch verehrt. Als ich sie mit Peitschen schlug, und ihr Land zum Tummelplatz des ewigen Kriegs gemacht, haben ihre Dichter als den Friedensstifter mich besungen. Die törichte Missgunst, womit sie sich untereinander angefeindet, hab ich zu meinem Gewinnste wohl gehegt; immer haben sie mehr Verbitterung gegeneinander als gegen den wahren Feind. Affen sind sie seit lange schon gewesen, und so haben sie auch meine Größe nachgeäfft."


Joseph von Görres: Rheinischer Merkur, Nr. 54, 9. Mai 1814, (S. 1; 2) (Link), in: Gesammelte Schriften, Band 1, herausgegeben von Marie Görres, München: 1854, Abschnitt 17: „Napoleons Proklamation an die Völker Europas vor seinem Abzug auf die Insel Elba“, S. 391f.

Diese Stellen wurde im 20. Jahrhundert mit folgenden Worten (und einigen Varianten) als Napoleon Zitat weiter gegeben.

"Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das deutsche. Zwiespalt brauchte ich unter ihnen nie zu säen. Ich brauchte nur meine Netze auszuspannen, dann liefen sie wie ein scheues Wild hinein. Untereinander haben sie sich gewürgt, und sie meinten, ihre Pflicht zu tun. Törichter ist kein anderes Volk auf Erden. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden: Die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgten sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung als ihre wahren Feinde."

Das Napoleon-Zitat ist also eine "nicht sinnentstellende" Zusammenfassung einiger Sätze aus dem Napoleon-Pamphlet von Joseph Görres: "Napoleons Proklamation an die Völker Europas vor seinem Abzug auf die Insel Elba".

Der Lauf der Jahrzehnte und Jahrhunderte zeigt uns, dass jedes Wort auch heute noch exakt auf Deutschland zutrifft. Und dass Napoleon das wohl auch sinngemäß genau so weitergab. 
Zumindest, dass sich Deutschland damals genau so dumm verhalten hat wie heute.
Mit dem Unterschied, dass durch die neuen Medien, auch neue Parolen unter das Volk gebracht werden, damit sie sich wieder gegenseitig bekämpfen. 
 
NAZI, Querdenker, SED-Nachfolger (Damals "Die Linke"). In der DDR war es die STASI, die diese Gegner bekämpfte. Heute sind es die Medien und der Verfassungsschutz.  

Die törichte Missgunst, womit sie sich untereinander angefeindet, hab ich zu meinem Gewinnste wohl gehegt; immer haben sie mehr Verbitterung gegeneinander als gegen den wahren Feind. 

https://falschzitate.blogspot.com/2018/10/es-gibt-kein-gutmutigeres-aber-auch.html
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Joseph von Görres: Rheinischer Merkur, Nr. 54, 9. Mai 1814, (S. 1; 2) , in: Gesammelte Schriften, Band 1, herausgegeben von Marie Görres, München: 1854, Abschnitt 17: „Napoleons Proclamation an die Völker Europas vor seinem Abzug auf die Insel Elba“, S. 391f. 

Monika Fink-Lang: "Joseph Görres: Die Biografie", Ferdinand Schöningh, Paderborn/ München/ Wien/ Zürich: 2013,  S. 153 

Nils Graefe: "Rundschlag - Die dummen Deutschen und Napoleon" zvw.de,  27. August 2016 

Bespiele für falsche Zuschreibungen:

1958: "Der Quell." Zeitschrift für Geistesfreiheit, Band 10, Verlag Hohe Warte: 1958, S. 1054 books.google (muss noch auf Papier verifiziert werden.)

1976: Conrad Rooster: "Der Lügenkreis um die deutsche Kriegsschuld", herausgegeben vom Bund für deutsche Wiedervereinigung,  Offenbach/ Berlin: 1976, S. 32 (Link) (Zuschreibung an Görres 1814, ohne Seitenangabe)

1977 Deutschland in Geschichte und Gegenwart, Bände 25-28, S. 1


 

Montag, 17. Februar 2025

Die Deutschen haben wieder einmal nichts verstanden.

Auszug aus einem Text von Oskar Lafontaine in Facebook, am 17.2.2025

Haben die bemitleidenswerten Vasallen noch immer nicht gemerkt, dass sie im Ukraine-Krieg zwar mitmachen durften, aber nichts zu sagen hatten? Zwar hatten sie mit den USA Gorbatschow das Versprechen gegeben, die NATO nicht nach Osten auszuweiten, aber die US-Waffenindustrie sah das anders und setzte die NATO-Osterweiterung durch. Seit George Friedman, Zbigniew Brzeziński und auch Henry Kissinger wissen wir, dass es die Absicht der USA war, die Ukraine in ihren Einflussbereich zu bringen. Und immer wieder haben US-Politiker, angefangen von George Kennan bis zum heutigen CIA-Chef William Burns, darauf hingewiesen, dass spätestens der Versuch, US-Truppen und -Raketen in der Ukraine zu stationieren, zum Krieg führen würde. Aber in Verkennung ihres eigenen geostrategischen Interesses, Russland nicht an die Seite Chinas zu treiben, rüsteten die USA die Ukraine auf, hintertrieben die Minsker Abkommen und finanzierten den Putsch auf dem Maidan 2014, der den Ukraine-Krieg auslöste, wie auch Donald Trump richtig erkannt hat.

Oskar hatte schon immer mehr Verstand als andere. Aber die Deutschen begreifen es nicht. Jedenfalls die Meisten Zeitungsleser nicht. 

Die Deutschen waren auch schon früher blind und dumm.


Das war die OST CDU. Nur ein Nebentisch der SED.

Die Deutschen begreifen gar nichts. Wie dumme Lämmer laufen sie genau dahin, wo man sie hin haben will. Sind sie im Schlachthaus angekommen, halten sie den Metzger für ihren Anführer. Und die, die ihnen helfen wollten, haben sie erschlagen.