Globale Probleme mit Verstand lösen; nicht mit Gewalt.
April 2014
In der Geschichte der Menschheit gab es zwar globale Probleme, doch noch niemals waren sie so groß, wie in unserer Zeit. Siebeneinhalb Milliarden Menschen auf unserem Planet versuchen miteinander zu leben und zu überleben. Wir haben große Probleme mit Umweltverschmutzung. Wir haben sehr viel Plastikmüll. Wir haben das falsche Geldsystem. Geld kann sich nicht vermehren; Geld kann sich nur verteilen. Es kann also gar nicht genug fehlen - an einigen Stellen - wie es anderswo beansprucht wird. Wir haben Probleme mit der Beschaffung von Rohstoffen, Öl, seltene Erden. Wir haben Probleme mit der Ernährung der Weltbevölkerung. Millionen Menschen leben in bitterster Armut und verhungern, wo andere Menschen ihr Schoßhündchen in einem Nobelladen einkleiden und frisieren lassen.
… Denkpause … Und was machen unsere Top-Politiker in der großen weiten Welt? … Denkpause … Was machen die Politiker der großen mächtigen Länder? … Sie packen ihre Waffen aus, und versuchen sich ihre Anteile mit Gewalt zu sichern.
In der Geschichte der Menschheit haben die ständigen Kriege diese Probleme gelöst. Manchmal waren es auch Seuchen, wie die Pest.
In regelmäßigen Zyklen wurde die Menschheit schlimmsten Katastrophen ausgesetzt, um danach wieder alles aufbauen zu können. Das hat immer funktioniert; alles zerstören, und dann wieder von neuem beginnen.
Aber, das funktioniert diesmal nicht. Denn die Erde würde eine solche Auseinandersetzung wohl kaum problemlos überstehen. Die Menschheit natürlich auch nicht. Weil das viele Menschen wissen, und für den Frieden kämpfen, stoßen sie immer wieder auf Widerstand.
Frei, neutral und unabhängig zu denken ist etwas, was man normalerweise nicht im Leben lernt. Wer diese Fähigkeit aber dennoch - entgegen jeder Erziehung und Formung - erreicht hat, wird auf sehr viel Unverständnis stoßen.
Man ist derzeit ein „Putin-Versteher“ oder man ist “Antiamerikanisch“, man ist ein „Russland-Hasser“, oder ein „Ami-Freund“. Früher war man ein Indianerfreund oder ein Judenfreund. Aber niemand … Nein wirklich Niemand ... wollte einem neutral denkenden Menschen glauben, dass er KEINER Seite angehört, und nur für Gerechtigkeit und Frieden eintritt.
Nun stehen wir da. Die Starken rasseln mit den Säbeln und nehmen sich das was sie wollen. Das tun sie, weil sie es nie anders gelernt haben und genau so denken, wie ihre Vorfahren in der langen Geschichte der Menschheit. Sie wissen es nicht besser.
Wenn wir uns von denen geistig abheben wollen, die in der Vergangenheit nur Schießen und Kriege führen konnten, um Probleme zu lösen; dann müssen wir lernen die Gewehre auf die Seite zu legen und unsere globalen Probleme gemeinsam, WELTWEIT, zu lösen. Wir müssen dringend damit anfangen. OHNE WAFFEN. Wenn wir Menschen das nicht können, sind wir nicht fortgeschrittener als unsere Vorfahren. Nicht die vorhandene Technik ist Zeuge einer fortgeschrittenen Zivilisation; sondern die Art und Weise wie sie ihre globalen Probleme gemeinsam lösen. Darüber sollten einige Krawattenträger einmal nachdenken.
VG
Rüdiger Janson
Es geht um Bücher, Zukunft, Science-Fiktion, Karate, Religion, Gesellschaft, Politik, Weisheit, Wissenschaft, Forschung und Weltall..
Freitag, 4. April 2014
Donnerstag, 12. September 2013
Wenn Internet und Medien die Welt verändern.
Im
Streit um Gut und Böse hat uns der Fortschritt – wer auch immer
die Erfinder angetrieben und inspiriert hat – eine neue Waffe in
die Hand gegeben. Das Internet. Das Schwert Exkaliebur der Neuzeit.
Doch wie nutzt man dieses Schwert? Es ist im Moment so, dass wir alle
den Umgang damit noch lernen müssen. Doch diese neue Waffe eröffnet
uns ungeahnte Möglichkeiten. Zum ersten Mal in der Geschichte der
Menschheit, kann man öffentliche Meinungen nicht so einfach auf den
Index setzen und verbieten. Die neue Waffe scheint unzerstörbar zu
sein. Obwohl der Kampf dagegen schon lange begonnen hat. Viele Länder
versuchen das Internet zu kontrollieren, Teile zu sperren oder zu
verbieten. Sie wissen alle, dass diese neue Waffe die Welt verändern
kann. Sie haben Angst davor. Dass wir diese neue Waffe brauchen wie
nie zuvor, zeigen die Ereignisse der letzten Zeit. In den Netzwerken
wurde noch nie so viel Kommentiert und diskutiert wie 2012 und
danach.
Neulich
sagte ich einem Freund, dass das Internet eines Tages die Welt
verändern wird. Er war skeptisch, wünschte aber, dass ich recht
behalte. Dann bestätigte sich meine Annahme im Frühjahr 2012 immer
mehr. Ja, es war soweit. Im Jahr 2012 hat der Kampf begonnen. All die
Jahrhunderte waren wir Opfer der Macht. Nur Ihre Meinung wurde
akzeptiert und verbreitet. Andere Meinungen konnte man schnell, und
mit aller Gewalt, aus der Welt schaffen. Diese Zeiten sind nun
vorbei.
Man
kann voneinander und miteinander lernen. In der Politik wird man
schneller mit der Meinung des Volkes konfrontiert. Das Lernen
voneinander und miteinander hat begonnen.
Früher
demonstrierte man auf der Straße, wenn man den „Obrigen“ die
Meinung des Volkes mitteilen wollte. Das hat oft nicht viel gebracht.
Die Medien steuerten das Ganze mit ihrer Macht. Sie nannten die
demonstrierende Bevölkerung Atomkraftgegner, Demonstranten,
Studenten, Autofahrer, Mieter. Sie nannten sie so, um sie von der
übrigen Bevölkerung abzugrenzen. Teile und herrsche!
Nun
haben wir eine stärkere Waffe. Die Mächtigen drohen mit Bomben, und
das kleine Volk reicht Blumen über die Grenze. Wir haben es gerade
erlebt, mit der einfachen Bevölkerung Israels und Iran. Die kleinen
Leute wollen, auf beiden Seiten, keinen Krieg. Das haben sie sich
gemeinsam im Internet mitgeteilt. Da sind doch die ganzen schönen
Kriegsvorstellungen der Mächtigen dahin.
Die
Welt wird von verschiedenen Mächten regiert.
Dies
sind religiöse Mächte und kapitalistische Mächte. Beiden kann die
weltweite Information der Bevölkerung nicht gefallen.
Da
muss man etwas dagegen tun. Teile und herrsche.
Einige
Leute versuchen uns zuzulabern mit Datenschutzgefahren. Sie warnen
uns vor Facebook und anderen Netzwerken. Soziale Netzwerke sind ein
Segen für die Welt. Sie mindern die Macht der Medien. Sie mindern
die Macht der Finanzwelt. Sie mindern die Macht der Politik. Menschen
die besser informiert sind, über aktuelle Themen als der
Durchschnittsmensch, klären im Internet andere über die genauen
aktuellen Sachlagen auf. Was die Medien manchmal verschweigen, kommt
eher ans Tageslicht.
Dieser
Kampf muss aber auch beginnen. Denn die Ausbeuter sind längst
zurück; wie Informationen der letzten Zeit zeigen. Arbeitgeber die
die Facebook Zugangsdaten von Arbeitssuchenden und Angestellten
wollen. Arbeitgeber die den Freundeskreis kontrollieren wollen.
Arbeitgeber die Hochzeiten und Partnerschaften verhindern und
kontrollieren wollen. Arbeitgeber die bestimmen wollen wo man
einkauft und wann man abends schlafen geht. Die Leibeigenschaft ist
nicht mehr weit entfernt. Es gibt keine Grenzen in dieser Richtung
nach unten. Und sie sind längst zurück; die „Grenzenlosen
Herrscher“. Viele Herrscher der Vergangenheit versuchten die Welt
militärisch zu erobern. Nun versucht man es mit Geld und Macht.
Wer
sind die Ausbeuter? Denken Sie an die STASI. Es kann jeder sein. Es
kann ihr Nachbar sein. Es kann der eigene Schwager sein. Es kann der
eigene Bruder sein. Es kann jeder sein. Es sind nicht nur die Großen.
Um einen guten Job zu bekommen und auch zu behalten, sind viele
Menschen bereit, ihre Seele zu verkaufen. Und sie sind auch in der
Politik so.
Dank
Internet, und dem hieraus folgenden gemeinsamen Lernprozess, erkennen
wir sie heute eher. Wir müssen diesen Leuten mitteilen, wie tief sie
gesunken sind. Denn sie haben es oftmals, im Laufe des langsamen
geschichtlichen Wandels der Zeit, nicht selbst erkannt.
Es
gibt nur ein Mittel, um diesem weltweiten Weg in die absolute
Abhängigkeit der Gierigen zu begegnen. Es ist die Macht des
Internet. Und diesem Medium können sie sich nur schwer entziehen.
Sie müssen zwangsläufig mitmachen. Und da liegt unsere Hoffnung.
Sagen wir den politischen Parteien, was wir von ihnen halten und,
dass wir uns von Wahllügen nicht mehr beeinflussen lassen!.
Schreiben wir im Internet alles, was wir an Ungerechtigkeit erlebt
haben. Kein Arbeitgeber darf uns das Internet, und den Besitz eines
Computers, verbieten. Sie wollen es tun, sie werden es tun und sie
tun es vielerorts schon jetzt.
Die
Welt wird mit Geld beherrscht, nicht mit Waffen. Und dieses Geld kann
nie genug sein. Topmanager wollen immer mehr haben, und sie begründen
das mit ihrer Genialität. Was ist aber mit dem Arzt, der ihnen im OP
hilft und vielleicht ihr Leben rettet. Ist solch ein Mann etwa nicht
genial. Was ist mit den Erfindern, Forschern, Wissenschaftlern? Sind
die etwa nicht genial?
Diese
Raffsucht, und die Menschen die sie verteidigen mit irrsinnigen
Argumenten, muss aufhören.
Kriege
müssen aufhören.
Raffgier
muss aufhören.
Wegschauen
muss aufhören.
Teile
und herrsche muss aufhören.
Lasst
uns das Internet nutzen um gemeinsam zu lernen und gemeinsam stark zu
werden. Sagen wir unsere Meinung gezielt und gewählt.
Wahllos
dahingesaute Kommentare stören nur diesen Fortschritt und diese
Chance. Darum ist Shitstorm falsch. Es nützt niemand, wenn man
schwachsinnige Beschimpfungen im Internet loslässt. Im Gegenteil.
Wir erreichen nur das Gegenteil.
Mit
Pöbeleien bewirkt man nur, dass Abgeordnete noch häufiger leere,
nichts aussagende, Phrasen dreschen.
Sie
sind nicht mehr so geschützt und unantastbar wie früher. Shitstorm
wirkt sich auf die Wahlen aus. Ein falsches Wort in den Medien, kann
einen Sturm auslösen. Darum werden die Politiker versuchen so etwas
zu vermeiden.
Nun
fragen sich die Politiker, wie sie sich vor dem Shitstorm retten
können.
Wie
wäre es denn einfach mal mit der Wahrheit.
Aber,
wo soll man da anfangen?
Freitag, 6. September 2013
Erst informieren, dann reden
Erst informieren, dann reden.
Wie schön wäre es, wenn einige Leute
so viel lesen würden, wie sie Kommentare schreiben. Man sollte sich
also erst informieren, bevor man etwas „besser weiß“. Das gilt
auch für einen Prof. Harald Lesch und seine Studenten. Dazu gleich
mehr.
Schon Albert Einstein sagte: „Welch
triste Epoche, in der es leichter ist ein Atom zu zertrümmern als
ein Vorurteil.“
Und Napoleon Bonaparte sagte:
„Es gibt kein gutmütigeres, aber
auch kein leichtgläubigeres Volk als das Deutsche. Keine Lüge kann
grob genug ersonnen werden, die Deutschen glauben sie. Um eine
Parole, die man ihnen gab, verfolgen sie ihre Landsleute mit größerer
Erbitterung, als ihre wirklichen Feinde.“
William Shakespeare, englischer
Dramatiker (1564 - 1616)
„Zum Denken sind wenige Menschen
geneigt, obwohl alle zum Recht haben.“
Indische Weisheit
„Wer viel spricht hat weniger Zeit
zum Denken.“
Friedrich II. der Große, König von
Preußen (1712 - 1786)
„Kenntnisse kann jeder haben, aber
die Kunst zu Denken ist das seltenste Geschenk der Natur.“
Wir leben immer noch in einer Zeit der
schnellen Vorurteile. Wie Napoleon schon sagte. Bestes Beispiel: Die
Jagt auf Wulff.
Ich möchte es einmal so beschreiben:
In einem kleinen abgelegenen Dorf, vor langer Zeit, trieb eine
Räuberbande ihr brutales rücksichtsloses Unwesen. Als es für die
Räuberbande „zu eng“ wurde sprach der Räuberhauptmann mit einem
alten Freund. Der Räuberhauptmann kannte den Direktor der ansässigen
Zeitung. Diese lenkte die ganze Aufmerksamkeit auf einen kleinen
Hühnerdieb, der von den Dorfbewohner daraufhin gehetzt gejagt und
schließlich, zu aller Zufriedenheit, gehängt wurde.
So konnte die Räuberbande ihr Quartier
in Ruhe wechseln und weiter ihr Unwesen treiben.
Und alle waren zufrieden.
Und so ist es heute noch. Dass wir uns
nicht informieren, und dummes Zeug nachplappern, konnte man in dem
„Weltuntergangsjahr“ 2012 erkennen.
Wer damit angefangen hat, ist nicht
mehr zu ermitteln. Aber eine Menge Leute haben viel Geld damit
verdient. Sie schrieben Bücher; warum und wie und wieso die Welt am
21.12.2012 unter gehen sollte. Kinofilme wurden gedreht und auch dort
wurde „Kasse gemacht“. Die Angst der Bevölkerung wurde
systematisch geschürt, um Kohle zu machen oder Aufmerksamkeit zu
erringen, für gestörte Charakteren.
Nur einer gehörte definitiv NICHT
dazu. Erich von Däniken.
Er hat sich von diesem Unsinn um den
Mayakalender distanziert und meinte, dass es so zu verstehen ist, wie
ein Jahreswechsel. Ein Zeitzyklus endet und ein Neuer beginnt. Mehr
ist da nicht. Das waren seine Worte. Alle Weltuntergangstheorien um
diesen Tag tat er als Unsinn ab.
Und was antwortete der schlaue Prof.
Harald Lesch auf die Frage einer Studentin, was er von Erich von
Däniken und SEINER Voraussage, dass am 21.12.2012 die Welt unter
gehen würde, hält?
Harald Lesch zog übelst über ihn und
„DÄNIKENS WELTUNTERGANG“ her.
Nochmal: Däniken hat sich immer von
diesem Unsinn um den Mayakalender und den Weltuntergang distanziert.
Aber für die „Denkfaulen Leute“ war klar: Man muss sich nicht
informieren. Wenn es um etwas Mystisches geht, muss immer der Däniken
schuld sein. Punkt.
Was sagt uns das jetzt? Das sagt uns,
dass wir uns künftig besser informieren sollten, bevor wir unbedingt
Recht haben wollen.
Es ist unglaublich, mit welcher
Hartnäckigkeit und Beharrlichkeit, einige Leute an ihrer
Unbelehrbarkeit festhalten, um ja nicht zugeben zu müssen, dass ihre
„ursprüngliche Meinung“ falsch war.
Und genau damit arbeitet die Politik,
Werbemanager, Presse und Medien.
Dabei ist es in der neuen Zeit des
Internet und den Netzwerken viel einfacher geworden, SICH ZU
INFORMIEREN, bevor man eine feste unumstößliche Meinung hat. Wie
haben keinen Platz mehr für Vorurteile.
Wir erinnern uns: Die langen Haare der
Beatles, Rockmusik der 60ger. Die Kelly-Family und die üblen
Nachtreden um ihre angeblich fragwürdige Hygiene und ihre seltsame
Bekleidung.
In einer konsumorientierten
Gesellschaft, in der viele Jugendliche es normal finden, den Wert
eines Menschen an seinem tiefer gelegten Auto oder den
Markenklamotten zu messen, muss ein solch „freies Bekleiden“
zwangsläufig die Geister scheiden.
Der andere Kritikpunkt war die
angebliche "Ungepflegtheit" der Geschwister. Allerdings hat
keiner der Kritiker – ob Alt oder Jung -, die sich in dieser
Richtung äußern, jemals ein Mitglied der Band aus der Nähe gesehen
oder sogar noch nie Fernseh- oder Videoaufzeichnungen von Auftritten
der gesehen.
Jetzt könnte man weiter machen mit
Rassenhass oder Religion. Das erinnert mich an eine alte Westernserie
in der ein „Bibelfester Extremgläubiger sagte: „Schwarze haben
keine Seele“.
Vorurteile schalten das Gehirn auf
Sparflamme. Wer sich an Vorurteilen bedient ist zu faul, oder
unfähig, klar zu Denken.
Fest programmierte Vorurteile erkennt
man täglich auch in den Netzwerken. Aber genau davon müssen wir
loskommen.
Mehr informieren und weniger schnell
reden und kommentieren.
Ein kluger Kommentar, befriedigt das
Mitteilungsbedürfnis mehr, als tausend dumme Kommentare. Und wer
mehr nachdenkt und sich gezielt informiert, ist auch weniger
manipulierbar und programmierbar. Denn programmiert werden wir von
Kindheit an, von Religion, Mode oder Kapitalismus.
Ein Vorurteil ist wie ein Vorwaschgang:
Es ersetzt nicht das Denken.
Montag, 19. August 2013
Whistleblower
Whistleblower
Und wieder verbreitet das Internet ein
neues Wort das informiert und anklagt, wie es vor 20 Jahren noch
nicht möglich gewesen wäre.
„Whistleblower“ bedeutet soviel
wie; jemand der etwas wichtiges ausplaudert, das der Gerechtigkeit
dienen soll, und die Bevölkerung informiert.
Die Bevölkerung soll aber nicht alles
wissen. Darum will man mit harten Strafmaßnahmen Nachahmer
abschrecken. Nun, das ist nicht neu. Mit harten Strafmaßnahmen hat
man schon im Mittelalter unbequeme Leute zum Schweigen gebracht.
Bücher wurden auf den „INDEX“ gesetzt, Hexen und Ketzer wurden
bei lebendigen Leib verbrannt und Irrlehren wurden systematisch
verbreitet. Da fragt man sich: Was hat sich geändert? Nichts. Es hat
sich nichts geändert. Nur, wird heute mit dem Internet alles besser
und schneller verbreitet. Lügenmärchen werden schneller aufgedeckt.
Whistleblower sind Menschen, die sich
aufopfernd für eine gerechte Sache eingesetzt haben.
Am Ende fragen sich aber viele dieser
Helden; warum und für wen sie das gemacht haben. Denn „Undank ist
der Welten Lohn“. Jemand bringt den Stein ins rollen und die
meisten Menschen stehen daneben und wundern sich, warum niemand den
Stein weiter rollt. Wenn diese Whistleblower nicht unterstützt
werden, werden bald keine Steine mehr rollen. Es gibt sogar Leute,
die diese Whistleblower als Verräter und Narren beschimpfen.
Da sagt ein Huhn zum Fuchs: „Ich
öffne dir immer die Tür zum Hühnerstall, wenn Du mich nicht
frisst.“ Der Fuchs war einverstanden. Dann fraß er in den nächsten
Wochen alle Hühner und am Ende auch das Huhn, dass die Tür geöffnet
hat.
Es kommt eine Zeit, da müssen wir
aufstehen und uns wehren. Das heißt aber, wenn wir Zeit haben zum
Aufstehen. Der Rasen muss noch gemäht werden. Samstag haben wir
einen Termin. Morgen hat Tante Lisa Geburtstag und Sonntag geht auch
nicht. Tja, mal im Terminkalender nachsehen, wann Zeit ist etwas zu
tun.
Dieses Verhalten gibt es auch in der
Tierwelt. Fische rotten sich zu Schwärmen zusammen damit sie nicht
gefressen werden. Es sind ja genug andere Fische im Schwarm die der
Jäger fressen kann.
Wir fühlen uns in unserer Gesellschaft
sicher; wie Fische in einem Schwarm, der vom Jäger umrundet wird. Er
frisst bestimmt die Anderen, nicht mich.
Whistleblower sind keine Narren, nur
weil sie den Schwarm verlassen haben. Es sind mutige Menschen die für
ihre Ideale kämpfen. Am Ende sind sie allein, während wir uns im
Sommer im Schwimmbad die Sonne auf den Bauch scheinen lassen. Dann
denkt so mancher dieser Helden: „Wäre ich doch nur im Schwarm
geblieben“.
„Undank ist der Welten Lohn“.
Freitag, 17. Mai 2013
Satire oder Falschmeldung?
Wenn sich provozierende Falschmeldungen
hinter Satire verbirgt.
Wem soll man noch glauben, im „WWW“?
Es wird gelogen auf breiter Ebene.
Lüge, Wortverdrehung, die Wahrheit
verschweigen oder falsche Satire; wir werden täglich belogen dass
sich die Balken biegen.
Medien biegen politische Neuigkeiten
passend zurecht.
Auch andere Interessengruppen dichten
sich Aussagen zurecht, die so nie gesagt und gemeint waren. Und diese
Interessengruppen haben im Internet noch Bezeichnungen, die höchst
seriös scheinen. Sie veröffentlichen auch in Facebook und Google+
Sogenannte Wirtschaftsweisen sagen mal
Dies, mal Das.
Irgendwelche seltsamen Berichte und
Statistiken von irgendwelchen Instituten behaupten, dass es uns allen
durchschnittlich sehr gut geht.
Zurechtgebogene Wahrheiten kann man
auch kaufen.
Glauben kann man niemand mehr. Glauben
kann man weder allen Medien, der Politik, Wirtschaftsweisen,
irgendwelchen Instituten, noch dieser – als Medien getarnte -
Gegenseite, die so vieles Aufdecken wollen, das noch keiner weiß und
worüber die „anderen“ Medien angeblich nicht sprechen. So
entstehen auch viele Verschwörungstheorien.
Ich fühle mich langsam wie jemand, dem
man ins linke Ohr das Eine, und ins rechte Ohr etwas anderes
flüstert; und nichts davon ist wahr.
Man kann vieles hinter Satire
verstecken.
Diejenigen die es glauben; gut.
Diejenigen die bemerken, dass es Satire
sein soll; blöd gelaufen.
Vielleicht schreibt man auch dazu:
Achtung Satire!
Wenn man nicht bemerkt ob eine Meldung
Satire ist oder nicht, ist es keine Satire mehr. Dann ist es einfach
nur eine Falschmeldung oder auch Lüge.
Auf einer „gewissen“ Internetseite
steht kleingedruckt drüber: „Satire
und Tiefere Bedeutung“.
Andere
aber nehmen das ernst und greifen die Meldung wortgetreu auf und
verbreiten sie weiter. Schließlich landen die Meldungen in Facebook
und Google+
Wenn ich sage, dass die Kassen
mittlerweile halb leer sind, kann jemand anderes behaupten ich hätte
gesagt, dass die Kassen immer noch halb voll sind. Und das wäre nur
die harmlose Variante der derzeitigen Falschmeldungen.
Original Aussage aus Philipp Röslers
Rede im Mai 2013:
Zitat:
„Ich will nicht, dass man in
Deutschland ein Geschäftsmodell darauf aufbauen kann, indem man
seinen Beschäftigten DAUERHAFT 3 Euro die Stunde bezahlt.“
Zitat Ende
Philipp Rösler soll aber gesagt haben,
dass 4€ Lohnuntergrenze reichen.
Wahrheit? Oder zurechtgebogene Aussage?
Oder Wahrer Hintergrund? Satire?
Laut Fernseh-Medien soll sich die FDP
daraufhin auch für Mindestlohn ausgesprochen haben.
Haben Sie das geglaubt?
Das alles analysiert man aus einem
einzigen Zitat heraus.
Gut, das kann man machen. Aber dann
muss es bei der Analyse bleiben. So entsteht schnell aus einer
Analyse eine Falschmeldung.
Neueste Meldung von – harmlos
ausgedrückt - „Satire-Gruppierungen“: Angela Merkel soll
folgendes gesagt haben:
„Daher sollten Hegel, Schopenhauer
und Nietzsche künftig verboten werden“.
Na? glauben Sie das? Satire? Wahrheit?
Wortverdrehung? Hat Sie das wirklich so gesagt?
Nein. Gesagt hat Sie folgendes:
Zitat:
Unser Ruf ist allerdings sehr schlecht.
Wir gelten als abgeschlossen, wir gelten als ein Land, in das zu
kommen sehr kompliziert ist. Das heißt, alle, die einen Beitrag dazu
leisten können, tun auch gut daran, für Deutschland als ein offenes
Land, das Fachkräfte sehr willkommen heißt, zu werben.
Zitat Ende
Die Satire war nur bei den Erfindern
dieser Meldung als Solche gekennzeichnet. Sie verbreitete sich aber
sehr schnell als „Wahrheit“ im Internet weiter. Und der Shitstorm
kann beginnen.
Wenn das Mitteilungsbedürfnis größer
ist als der Verstand, nennt man das neuerdings Shitstorm. Und das
wissen die Leute, die das Volk an den Seilen der Marionetten führen,
ganz genau.
Glauben, kann man keinem mehr. Man wird
von allen Seiten aufgehetzt und belogen. Es geht nur darum, das Volk
für sich zu gewinnen. Es ist eine riesengroße Hitparade. Alle
singen schöne Lieder, doch nur wenige sagen die Wahrheit.
Es ist wie im einfachen Leben. Wenn mir
jemand sagt, mein Nachbar hätte über mich gelästert, frage ich
meinen Nachbarn ob das wahr ist.
Dass man das Volk auf solche Weise
lenken kann zeigt mir, dass es immer noch zahlreiche Leute gibt, die
Wahlversprechen glauben. Sie glauben die holen, nichts aussagenden
und leeren Phrasen der Kanzlerin, die darin eine wahre Meisterin ist.
Sie glauben 35 lächerliche
Anschuldigungen gewisser Zeitungen gegen einen Ex-Bundespräsident,
die sich, bis auf Eine, alle in Luft aufgelöst haben. Der gelenkte
Shitstorm hat auch hier funktioniert, und funktioniert noch heute.
Sie finden Politiker toll, die über
Fußball reden. Wir glauben dem skrupellosen Netzwerk der Politik,
der Top-Manager und der Justiz. Und wir merken nicht, wenn man
Unwahrheiten und Volksverhetzung hinter dem Mäntelchen der Satire
versteckt.
Wir werden von allen Seiten so oft
belogen, dass wir jemanden der die Wahrheit sagt, am liebsten
steinigen würden. So weit ist es gekommen. Und das ist nicht nur in
der Wirtschaft in der Politik, in zwielichtigen Organisationen oder
in Satire- und Scheinmedien so, das gibt es auch in Sportverbänden.
Das ist überall dort, wo es um Macht und Geld geht.
Nur dumme Leute glauben alles was man
ihnen sagt. Manche glauben auch gerne das, was sie glauben wollen.
Auf einem Lügengebäude, kann man
nicht dauerhaft und gut bauen. Wie wäre es denn, wenn man als
Baufundament, ausnahmsweise mal die Wahrheit nimmt. Aber dann würden
wir uns vielleicht zu sehr erschrecken.
Dienstag, 14. Mai 2013
Zurück ins 19. Jahrhundert
Zurück ins 19. Jahrhundert
Hinter vielen gescheiterten politischen Ideen stecken gute Grundgedanken. Das Problem ist, dass die Menschen mit diesen guten Ideen nicht umgehen können. Es scheitert jedes Mal an der Gier.
Ob Ein-Euro-Jobs, Leiharbeit, Minijobs, Kapitalismus oder Regierungsformen; Schuld am Scheitern dieser Ideologien sind nicht die Systeme oder die Konzepte selbst, sondern die Plünderung dieser Konzepte. Die Erfinder solcher Werkzeuge sind nicht immer die Schädlinge. Die Leute sind schuld die ausnutzen und die Leute, die sich ausnutzen lassen. Aber oftmals hat man gar keine andere Wahl, als sich ausnutzen zu lassen. Wenn wir wieder Kinder wären, könnten wir nicht einmal vernünftig im Sandkasten miteinander spielen. Ständig würde man versuchen die Spielsachen der anderen Kinder zu erbeuten oder einen besseren Platz zu erringen. So unfähig ist die Oberschicht der Gesellschaft geworden. Und viele leitende Angestellte machen das üble Spiel mit. Mit den kapitalistisch rücksichtslosen Wölfen zu heulen ist scheinbar immer noch besser, als im Lager zu enden.
Gestern Abend ( 13.05.2013) bei "Hart aber Fair“: Hungerlohn am Fließband - Wie Tarife ausgehebelt werden. Thema waren, der Missbrauch mit Werkverträgen.
Die größte Frechheit ist, dass sich Firmengrößen in einem Nobelhotel trafen um sich rechtlich beraten zu ließen, wie man die Forderungen einiger weniger sozial-denkender Politiker, (z.B. Mindestlohn, Lohnanpassung von Zeit- und Leiharbeiter) aushebeln kann.
Wir gehen wieder zurück ins 19. Jahrhundert. Und Schuld daran sind Leute wie die beiden Gäste - die kaum zu ertragen waren und immer wieder ihre Köpfe zusammen steckten - der Arbeitgeberpräsident und der Typ von der FDP.
Die Ausbeuter tragen teure Anzüge schicke Krawatten und missbrauchen Arbeitnehmer auf auf breiter Ebene.
Leiharbeit wurde missbraucht.
Minijobs wurden missbraucht.
Ein-Euro-Jobbs wurden missbraucht.
Praktika wurden missbraucht.
Werkverträge wurden missbraucht.
Alle guten Ideen, die das Land und die Bevölkerung weiter bringen sollten, wurden von den ….. missbraucht. Hierfür müssten wir uns sehr schämen.
Hinter all dem steckten gute Ideen. Die Blauäugigkeit unserer Politiker, die diese Unfähigkeit der Menschheit kennen müssten, ist nicht zu verstehen und nicht zu begreifen. Korruption, ist die einzig logische Erklärung hierzu.
Nachkriegsdeutschland stand für Wiederaufbau. Was ist daraus geworden? Wo führt uns das alles hin? Sind wir unfähig, mit dem blühend aufgebauten Nachkriegsdeutschland vernünftig umzugehen? Sind wir unfähig unseren blühenden geerbten Schrebergarten so zu erhalten, wie man ihn uns übergeben hat. Sind wir unfähig geworden, diesen Garten weiter erblühen zu lassen und weiter auszubauen?
Was würde Ludwig Erhard dazu sagen?
Wenn ich mit Malerwerkzeug eine Wohnung renovieren will, und das hinterher schlecht aussieht, ist nicht das Malerwerkzeug schuld. Schuld ist immer der, der sich deren Werkzeuge bedient hat.
Natürlich gibt es auch schlechte Werkzeuge. (Kombilöhne) Aber bevor man die Schuld dem Werkzeug zuschieben kann, müssen Wille, Kenntnisse und Fähigkeiten stimmen.
Also brauchen wir, für die Nutzung solcher Werkzeuge, detaillierte Gebrauchsanweisungen. Wir brauchen eine Wirtschaftspolizei, die dann den Missbrauch dieser Anweisungen verfolgt und ahndet.
Bisher haben wir nur mutige ehrliche Journalisten und einige Fernsehsendungen wie „Monitor“ oder „Hart aber Fair“
Was wir nicht brauchen sind Politiker, die solche Missstände sehen und ignorieren. Wenn der Missbrauch dieser Werkzeuge einmal vernünftig verfolgt und geahndet wird hat man Exempel statuiert, die sich vielleicht sehr schnell positiv auf den Gebrauch dieser Werkzeuge auswirkt.
Wenn nichts passiert bleiben wir ein Deutschland, in dem weiterhin Werkzeuge erfunden werden die dann, wissentlich von ihren Erfindern, missbraucht werden.
Donnerstag, 9. Mai 2013
Die große Verschwendung mit den Telefonbüchern.
Die große Verschwendung mit den Telefonbüchern.
Ich erinnere mich noch an die Zeit, als es noch kein Internet oder Telefonsoftware gab und man Nummern im Telefonbuch suchte. Man hat auch regelmäßig nachgesehen, ob man selbst noch drin steht. Das war auch damals gut und nötig. Aber die Zeiten ändern sich. In der heutigen Zeit haben die meisten Haushalte Internet oder eine Telefonbuch-CD, die alle Nummern von ganz Deutschland enthält. Wenn man früher eine Nummer suchte, die nicht im eigenen Telefonbuch stand, musste man die Auskunft anrufen oder zur Post gehen, wo die ganzen Bücher an einem langen Tisch aufgereiht waren. Heute hat man alles im heimischen Computer.
Ich möchte gar nicht den Berg an Altpapier sehen, der ausschließlich durch Telefonbücher verursacht wird, die direkt nach Auslieferung ins Altpapier wandern.
Etliche Bäume werden umsonst gefällt.
Viele Haushalte könnten und würden auch gerne darauf verzichten. Wer schaut denn heute noch ins Telefonbuch?
Warum müssen tausende Bäume für ein Produkt gefällt werden, das man gegen seinen Willen bekommt und das eigentlich auch einfach nur nutzlos geworden ist, weil es durchs Internet längst abgelöst wurde.
Laut Wikipedia werden jährlich 32 Millionen Exemplare gedruckt. Dabei liegt der Bekanntheitsgrad des Online-Telefonbuchs bei 70 Prozent (gleiche Quelle).
Warum, um alles in der Welt, fragt man nicht, wie es einmal war, mit einer kleinen Postkarte, ob man die Bücher überhaupt will? Ich brauche keins. Und viele andere auch nicht.
Die Leute, die Telefonnummern nicht googeln wollen, können sich dann wieder ein Buch bei der Post holen. Dann sparen wir uns auch das Chaos im Flur. Und einigen Bäumen die Abholzung!
Wir schimpfen über die Abholzung der Regenwälder, und tragen durch unsere Ignoranz selbst aktiv dazu bei.
Da lobe ich mir die Zeitung „Die Welt“, die neuerdings ihren Kunden ein Lesegerät mit Abo anbietet. Auch das wäre ein guter Beitrag, Regenwälder zu schützen.
Wir haben die Axt in der Hand, mit denen unnütz Bäume gefällt werden. Es ist eine Schande, dass diese Verschwendung nicht aufhört.
Und alles nur, weil in den Telefonbüchern auch Werbung steht. Ich kann und will darauf verzichten. Und Sie?
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In der Literatur ist die Erzählperspektive die Sichtweise des Erzählers. Von dieser Sichtweise hängt es unter anderem ab, wie der Leser in ...