Freitag, 18. April 2014

Lügen auf beiden Seiten.

Neu bearbeitet 2017
Seit 2012 haben sich einige Medien sehr unglaubwürdig gemacht und selbst demontiert; was nur damit zu erklären ist, dass man die Zuschauer, die Leser und das Internet gewaltig unterschätzt hat.
Es gibt Propaganda, aber auch Hetze. 
Aber gehetzt wird auf beiden Seiten. Man weiß gar nicht, wem man noch glauben soll.
Manchmal werden auch absichtlich Redeteile von Politikern falsch interpretiert, und mit Bild im Internet verbreitet. 
Man muss daher – in dieser verlogenen Welt – genau aufpassen, wer uns einen Bären aufbinden will.
Wem soll man noch glauben? Es wird gelogen auf breiter Ebene.
Lüge, Wortverdrehung, die Wahrheit verschweigen, oder falsche Satire; wir werden täglich belogen dass sich die Balken biegen.
Medien biegen politische Neuigkeiten passend zurecht.
Auch andere Interessengruppen dichten sich Aussagen zurecht, die so nie gesagt und gemeint waren. Und diese Interessengruppen haben im Internet noch Bezeichnungen, die höchst seriös scheinen. 
Irgendwelche seltsamen Berichte und Statistiken von irgendwelchen Instituten behaupten, dass es uns allen durchschnittlich sehr gut geht.
Zurecht gebogene Wahrheiten kann man auch kaufen.
Glauben kann man niemand mehr. Glauben kann man weder allen Medien, der Politik, Wirtschaftsweisen, irgendwelchen Instituten, noch dieser – als Medien getarnte - Gegenseite, die so vieles „aufdecken“ wollen, das noch keiner weiß und worüber die „anderen“ Medien angeblich nicht sprechen. So entstehen auch viele Verschwörungstheorien.

Dabei wollen vorurteilsfreie Menschen nur eines; sie wollen eine neutrale Berichterstattung und Meinungsaussagen ohne Übertreibung und ohne Lügen. 

Die Welt hat sich seit 2012 verändert. Sie ist nicht unter gegangen. 
Die Medien haben sich mit der „Sache Wulff“ ins eigene Knie geschossen, und mit der Ukraine-Krise und Putin-Hetze tun sie es erneut. 
Ich fühle mich langsam wie jemand, dem man ins eine Ohr das Eine, und ins andere Ohr etwas anderes flüstert; und nichts davon ist wahr.

Original Aussage aus Philipp Röslers Rede im Mai 2013:
Zitat:
„Ich will nicht, dass man in Deutschland ein Geschäftsmodell darauf aufbauen kann, indem man seinen Beschäftigten DAUERHAFT 3 Euro die Stunde bezahlt.“
Zitat Ende
Philipp Rösler soll aber angeblich gesagt und behauptet haben, dass 4€ Lohnuntergrenze reichen.

Oder: 
Herr Gauck hätte bei der Eröffnung der 50. Münchner Sicherheitskonferenz (2014) folgendes gesagt.
…. Ich zitiere die Falschmeldung, die 2014 im Internet (besonders auf Facebook) weit verbreitet wurde: 
„Manchmal muss ein junger Mensch alles geben und wenn es das eigene Leben ist.“ …. Falsches Zitat Ende ….
Das hat Herr Gauck bei seiner Rede nie gesagt. Ich habe die ganze Rede gelesen und gehört.
Der genaue Wortlaut ist folgender:
…. Manchmal kann auch der Einsatz von Soldaten erforderlich sein. ….

Eine ähnliche Äußerung war bereits im Jahr 2012 bei seinem Antrittsbesuch bei der Bundeswehr.
Zitat damals: "Freiheit und Wohlergehen sehen viele als Bringschuld der Demokratie und des Staates. Manche verwechseln dabei aber Freiheit mit Gedankenlosigkeit, Gleichgültigkeit oder auch Hedonismus. Andere sind wiederum sehr gut darin, ihre Rechte wahrzunehmen oder gegebenenfalls sie auch vehement einzufordern. Und vergessen dabei allzu gern, dass eine funktionierende Demokratie auch Einsatz fordert, Aufmerksamkeit, Mut, und eben manchmal auch das Äußerste, was ein Mensch geben kann: das Leben, das eigene Leben."
Zitat Ende
....

Man hat also auch seine Rede aus dem Zusammenhang gerissen, zurecht verdreht und im Internet Lügen verbreitet. 
Das passiert immer wieder; auch mit anderen Politikern. 

Und das geht so weiter. Ich habe diesen text 2017 noch einmal aktualisiert. Eine Internetseite ist ganz groß darin, Zitate zu verdrehen. Sie nennen sich: "Halle-Leaks". 

Glauben, kann man keinem mehr. Man wird von allen Seiten aufgehetzt und belogen. Es geht nur darum, das Volk für sich zu gewinnen. Es ist eine riesengroße Hitparade der Hetzerei. Alle singen schöne Lieder, doch nur wenige sagen die Wahrheit.

Es ist wie im einfachen Leben. Wenn mir jemand sagt, mein Nachbar hätte über mich gelästert, frage ich meinen Nachbarn ob das wahr ist.

Wir werden von allen Seiten so oft belogen, dass wir jemanden der die Wahrheit sagt, am liebsten steinigen würden. So weit ist es gekommen. Und das ist nicht nur in der Wirtschaft in der Politik, in zwielichtigen Organisationen oder in Satire- und Scheinmedien so. Das ist überall dort, wo es um Macht und Geld geht. 

Schlimmer noch ist, wenn man das Volk als „Rechte Gruppierungen“ oder antisemitisch einstuft, nur weil es sich gelegentlich gegen solche Meinungsmache auflehnt. 

Auf einem Lügengebäude, kann man nicht dauerhaft bauen. Wie wäre es denn, wenn man als Baufundament, ausnahmsweise mal die Wahrheit nimmt. Aber dann würden wir uns vielleicht zu sehr erschrecken. Aber genau das ist, was die Leute heute wollen. Die Menschen ändern sich, teilweise schneller, als das den Medien, der Politik  oder irgendwelchen seltsamen anderen Gruppen recht ist. 

Tatsache ist, dass wir immer schon manipuliert wurden, und das von allen Seiten; von oben und von unten. Das ist aber jetzt anders. Wir leben in einer Zeit, in der jeder möglichst gut recherchieren kann und sollte. Nur so kann es uns gelingen, die täglichen Hetzkampagnen – die von allen Seiten kommen; nicht nur von den Medien und der Politik – zu entlarven und die Wahrheit zu finden. Das ist, bei den ganzen Lügengebäuden, die um uns herum stehen, nicht einfach. Aber es liegt an jedem, es zu versuchen und nicht alles zu glauben; egal wer es erzählt.  

Man muss sich daran gewöhnen, dass vorurteilsfreie Leute der neuen Generation, nichts mehr hassen, als belogen und manipuliert zu werden; egal wer es versucht. 

Kommentare, das Schlachtfeld der Worte.

Neu bearbeitet.
Bei einigen Kommentaren, die man so z.B in Facebook liest, muss man sich fragen, ob die Kommentatoren ausgeschlafen haben oder ob einige Menschen nur einem zwingenden Mitteilungsbedürfnis unterliegen das sie zwingt, unter jeden Artikel einen emotional überkochten Kommentar zu schreiben, der wenig oder gar nicht recherchiert ist. Oder aber, ob einige Leute  absichtlich provozieren wollen, wie in einer üblen Kneipe, Nachts um halb zwei.
Wenn man nur schlecht informiert ist, sollte man aber auch die Richtigstellung lesen, die andere Kommentatoren schreiben, die besser informiert sind. Dann sollte man vielleicht genauer recherchieren, oder noch einmal nachdenken. Natürlich gibt es immer verschiedene Meinungen. Aber darum geht es hier nicht.
Beispiele gibt es genug. Da wird von gewissen Gruppierungen ein Zitat eines Politikers gebracht, das mit seiner wahren Aussage nichts gemein hat. Es handelt sich um eine komplette absichtliche Wortverdrehung. Dabei lässt sich leicht recherchieren, ob das stimmt. Aber nein, schnell etwas darunter gesaut. Dabei werden oft übelste Schimpfwörter gebraucht. Sofort packen einige Leute ihren Hinterhofjargon aus, und hauen voll rein. (Genau wie bei Wulff) Recherchieren kostet ja Zeit und ist mühsam. Kommentare schreiben ist einfacher; und man muss sein Gehirn nicht anstrengen.
Und genau das ist ja auch teilweise gewollt.
Man will die Facebook-User als Deppen darstellen, die nur so einen Mist schreiben. Dann ist das ja für die Medien und die Politik der beste Beweis, dass man diese Leute nicht ernst nehmen muss.
Man sagt, es ist Shitstorm, und fertig. Oder – noch besser – man kann sie lenken und manipulieren, wie in der Sache Christian Wulff.

Noch schlimmer sind solche Leute, die man am liebsten fragen würde, wer sie für diese Kommentare bezahlt, oder wie viel Mal sie bei Facebook angemeldet sind. Auch hier findet man immer wieder die übelsten rotzfreche Kommentare. 
Es passiert aber auch immer öfter, dass die Kommentare unter den Berichten der Medien mit unglaublich dummen Schwachsinn zugemüllt werden. 

Wenn man mit der Sprache, in Netzwerken etwas ausrichten will, muss man glaubhaft, kompetent und informiert sein.
Unüberlegte emotional dahin gekleckerte Kommentare schaden der Sache nur, und die Gegenpartei lacht sich kaputt. Und die gekauften Leute auch.
Dann gibt es noch Leute, die absichtlich provozieren und andere Kommentatoren persönlich angreifen. Auch das bestätigt wieder die Gegenseiten, dass man die Facebook-Kommentatoren nicht ernst nehmen muss, und es sich eh nur um Hinterhoflagerfeuersteher handelt.
Wenn man normal miteinander diskutiert, ist das schön und lehrreich. Man kann sich ja auch einmal selbst irren. Aber sehr oft artet das in einem verbalen Streit aus, der in der Realität in einer Schlägerei enden würde.
Klasse, und wieder ist Facebook ein wenig unglaubhafter geworden.
Aber Gott sei Dank gibt es immer mehr Leute, die die Sache klarer sehen und ihre Meinung gut und überlegt posten. 
Seit der Sache Wulff, hat sich die Presse ins eigene Knie geschossen. Die müssen sich nicht wundern, wenn die Russen-Hetze und die Kriegs-Hetze diesmal nicht so gut funktioniert.
Im Jahr 2012 sollte die Erde unter gehen; weil viele Leute an den Maya-Kalender glaubten.  Die Erde ist bekanntlich nicht unter gegangen. Aber in einem Punkt hatten die Maya recht; es ist der Beginn einer neuen Zeit. Die Medien wurden auf eine erschreckende Art und Weise als Propaganda-Medien entlarvt. Und die Politiker als Marionetten einer nicht bekannten Elite.
Um das zu bekämpfen, müssen viele vernünftige Netzwerk-User aktiv werden. Die Geschwister Scholl versuchten es mit Flugblätter; wir haben die Netzwerke. Die Geschwister Scholl hatten viele Feinde; die vernünftigen Leute, die für den Frieden im Netzwerk kämpfen, auch. 
Man wird sie beschimpfen, als „rechte Gruppierungen“ abstempeln, und – in der Ukraine-Krise – als Putin-Freunde oder Putin-Versteher titulieren. 
Teile und herrsche! 
Es gibt nur zwei Teile. Es gibt die Parteien die Kriege provozieren, und die Gruppen die für den Frieden kämpfen. Lasst euch nicht mehr teilen! Entscheidet euch!
Und Kommentiert vernünftig, oder gar nicht!

Die Hoffnung stirbt zuletzt. 

Donnerstag, 17. April 2014

Teile und herrsche!

Teile und herrsche 
Teile und herrsche ist eine uralte Strategie, um Untertanen zu beherrschen die sich, wegen Unzufriedenheit, vielleicht zu einer revolutionären Gefahr vereinen könnten. Der französischen König Ludwig XI. (1461 - 1483) soll sich dieser „Weisheit“ bedient haben. Es heißt, dass sie sogar bis auf Julius Cäsar zurück geht. „Teile und herrsche“ steht für das Prinzip die eigenen Gegner oder Untertanen gegeneinander auszuspielen und ihre Uneinigkeit für eigene Zwecke, zum Beispiel für die Machtausübung, zu verwenden. 
In unserer Zeit sind das: 
Arbeitslose gegen Billiglöhner und Zeitarbeiter. 
Einheimische gegen Ausländer. 
Mittelständer und Angestellte gegen Billiglöhner.
Abiturienten und Akademiker gegen weniger Gebildete.
Rechte gegen Linke.
Jeder gegen Jeden, und wir merken es nicht. 
Die Medien bedienen sich dieser Erkenntnis. 
Die Macht bedient sich dieser Erkenntnis. 
Die Politik bedient sich dieser Erkenntnis. 
Sie lenken und manipulieren uns ständig.
Wir sollten in Zukunft genau aufpassen, was uns die Medien zum Fraß vorwerfen. 

Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das Deutsche. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden, die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgen sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung, als ihre wirklichen Feinde. 
Napoleon Bonaparte (1769-1821), französischer General, Staatsmann und Kaiser. 

Da werden Begriffe in den Raum geworfen wie „Bildungsferne Schichten“. Dieser Begriff ist menschenverachtend. Das könnte man auch anders ausdrücken. In diesem Begriff schwingt die gefühlte Abneigung der Leute mit, die sich für etwas besseres halten. Aber auch Hass gegen Ausländer, Abneigung gegen Hartz-IV-Empfänger und Ablehnung gewisser politischer Richtungen. 

Als Beispiel möchte ich die Linken benennen. Ich möchte hier keine Lanze brechen für die Linken. Aber das Folgende muss einmal gesagt werden. 
Man beschimpft sie heute noch als „Überbleibsel alter DDR-Ideologie“. Dass sehr viele Westdeutsche Politiker Mitglied sind, interessiert keinen. Dass zwanzig Jahre vergangen sind, auch nicht. Dass aber die DDR-CDU in Fortgeschritteneren DDR-Jahren, nichts anderes war als eine Alibi-Partei um überhaupt wählen zu können, verschweigt man uns. Was ist mit der „Säuberungsaktion“ der SED-Macht, die in den Nachkriegsjahren unbequeme Politiker bedrohte, absetzte, verhaftete oder gar verschwinden ließ? 
Was übrig blieb, war für die SED ein gesäubertes notwendiges CDU-Übel, das man fest im Griff hatte. Diese „gesäuberten Gruppierung“ vereinigte sich mit der West-CDU. 

Wenn jemand sein Leben lang Tango getanzt hat, plötzlich nur noch Walzer tanzen darf, wird ewig, in ruhigen Minuten, die Tangoklänge aus der Ferne hören. 

Teile und Herrsche: Es ging weiter.
Plötzlich wurde viel schmutzige Wäsche gewaschen. Da war ein Politiker, der in jungen Jahren auf einer Demo gegen die Polizei agiert haben sollte. Und es gab auch viele andere seltsame Veröffentlichungen gegen unliebsame oder konkurrierende Politiker. 

Man hetzt uns auf, gegen die Linken, und kann von sich ablenken. 
Man hetzt uns gezielt auf gegen unliebsam gewordenen Politiker, und wir empören uns. Machenschaften anderer Personen entgehen uns vollkommen und niemand regt sich auf. 
Man bringt Skandale und bedient sich der Presse. Wir erinnern uns z.B. an Skandale von Helmut Kohl, Wolfgang Schäuble, Björn Engholm, Friedrich Merz und den Demonstranten Joschka Fischer, Klaus Wowereit, Hannelore Kraft (SPD), Gregor Gysi von den Linken und viele andere. 

Ost gegen West, Arm gegen Reich, Gebildet gegen Ungebildet. Ausländer gegen Einheimische. Volk gegen Politiker die im Weg sind. (Christian Wulff) 
Das Volk glaubt ja sonst nicht alles, was in der Bild steht. Aber im Falle Wulff war das Volk bereit jedes Wort zu glauben. Das Volk hatte seinen Skandal, wo sich jeder so schön, nach Herzenslust, aufregen konnte. Da war man schon mal bereit, auch der Bildzeitung zu glauben. Da wundert mich nichts mehr. 

Man wundert sich auch nicht, wenn gegen den Wahlverdruss, plötzlich neue (andere) Parteien entstehen. Hurra, es wird wieder gewählt. Das Volk darf wieder hoffen. Es wird geteilt und das Volk rennt wieder an die Wahlurnen. Bleibt nur zu hoffen, dass auch einmal die Wahrheit gesagt wird. 

Es wird niemals so viel gelogen wie vor der Wahl, während des Krieges und nach der Jagd.
Otto Fürst von Bismarck, deutscher Staatsmann (1815 - 1898)

Ich möchte noch hinzufügen, wie in den Medien. 
Es gibt Menschen, die würden sogar die Puppen der Augsburger Puppenkiste anklagen und beschimpfen, wenn es die Medien wollten. Da dürfte doch jetzt klar sein, dass ein einiges Volk nicht gewollt ist. 

Es dürfte auch klar sein, dass es auch irgendwo Sinn macht, wenn es eine kleine Rechte Gruppierung gibt. Schließlich kann man dann, unliebsam gewordene, Netzwerk-Kommentatoren, Friedensaktivisten und Demonstranten als „Rechte Gruppierungen“ bezeichnen. 
Teile und herrsche! Es geht weiter.

Sonntag, 13. April 2014

Dienst an der Waffe

Dienst an der Waffe. (Menschenmaterial)
Die Bundeswehr wirbt in letzter Zeit verstärkt Soldaten an. Das Problem; der Schein trügt. So schön und vorteilhaft, wie es dort oft beschrieben wird, ist es in der Realität bei weitem nicht. Außerdem haben wir gar keine Bundeswehr mehr. Es läuft auf eine weltweit einsetzbaren Armee hinaus – und wie in letzter Zeit bekannt geworden, sogar zu einer Europäischen Armee. 
In den 70.er Jahren, war die Bundeswehr noch eine "Verteidigungswehr" mit einem Verteidigungsminister. Doch der enorme Druck aus den USA machte mit der Zeit daraus eine Kriegsministerin mit einer Armee. Wer sich damals bei der noch existierenden Bundeswehr meldete, konnte sicher sein, nur für die Verteidigung Deutschlands eingesetzt zu werden. Heute ist man weltweit – ich muss es einfach mal so vergleichen - in einer Söldnerarmee eingesetzt, die von den westlichen Siegermächten des zweiten Weltkriegs beliebig eingesetzt werden kann. 
Man hört immer die Aussage, dass Soldaten wissen worauf sie sich einlassen, wenn sie sich freiwillig melden. Doch so einfach ist das heute nicht mehr, in unserer „Scheindemokratie“. 
Wir brauchen eine Bundeswehr. Wir brauchen keine Kriegstruppe. Doch dazu ein paar Worte. 
Sind Kriegsdienstverweigerer oder „Nicht einberufene Männer“ Drückeberger? Sind Soldaten „Mörder“? Niemand darf gegen sein Gewissen zum Dienst mit der Waffe gezwungen werden. Aber mit dem Gewissen ist das so eine Sache. Können Kriegsdienstverweigerer mit ihrem Gewissen vereinbaren, wenn ihr Land überfallen wird, wenn die Frauen vergewaltigt und harmlose Bürger ausgeplündert werden? Den Dienst mit der Waffe verweigern heißt, zusehen wie großes Unrecht geschieht. Wir leben in einer Welt in der wir unser Leben manchmal verteidigen müssen. Brauchen wir also „Mörder“ die unser Leben schützen? 
Manchmal geht es nicht ohne Gewalt. Das lehrt uns jedenfalls die Geschichte. Müssen wir selbst bereit sein zu „morden“ um zu überleben? Wenn wir nicht bereit sind unser Land und die Bevölkerung vor Invasoren zu schützen, werden wir dann nicht zu Mittätern? "Du sollst nicht töten", so steht es in der Bibel. Aber wer streng nach diesen Gesetzen lebte, hatte nichts zu lachen in unserer Welt. Wer hält wirklich die andere Wange hin wenn er geschlagen wird. Es mag eine Zeit des Friedens geben und es gibt eine Zeit des Kampfes. Aber man muss auch wissen wann Schluss ist mit dem töten. Der Mensch hat zu wenig Respekt vor dem Leben. Man muss wissen, wenn man in Notwehr handelt, oder wenn man jemanden angreift. Unsere Politiker wissen das nicht mehr.
Denn hier verschwimmen immer mehr die Grenzen.
Aber was ist eigentlich ein Soldat? Es gibt so viele Soldaten auf der Welt. Die kann man nicht alle über einen Kamm scheren. Viele davon sind wirklich Mörder und sie morden gerne. Andere wollen das Vaterland beschützen. Viele Soldaten sind (oder waren) blinde Fanatiker. Andere fühlen sich nur verheizt und würden am liebsten das Weite suchen. Aber alle müssen töten um nicht getötet zu werden.
Soldaten dürfen nicht weglaufen. 
Soldaten dürfen nicht nachdenken. 
Soldaten dürfen keine Angst haben. 
Soldaten müssen ihr leben opfern. 
Soldaten dürfen nicht sentimental sein und über das leben und die Familie zuhause nachdenken.
Soldaten werden nur gebraucht, weil das Gewehr nicht alleine auf den Feind schießen kann.
Sie werden behandelt wie seelenlose Androiden. Unzählige Soldaten sind in der Geschichte der Menschheit schlichtweg verheizt worden. 
Menschenmaterial war der Begriff für Menschen, die in beiden Weltkriegen als Soldaten sinnlos in den Tod geschickt wurden.
Ich bin keine gewissenlose Maschine der man eine Waffe in die Hand drückt und Befehle erteilt. 
In einer Zeit, in der auch deutsche Soldaten weltweit in Krisengebiete eingesetzt werden, stellt sich mir die Frage, ob man das "Soldat sein" nicht völlig neu überdenken müsste. 
Auch Soldaten sind Menschen und NICHT zum sterben da. 
Soldaten sollten ihr Vaterland verteidigen. Dann ist es auch kein Problem Soldat zu sein. Heute sind Soldaten nur Bauernfiguren auf dem Schachbrett der Welt.
In jedem Krieg gibt es zivilisierte Menschen, die lieber Fußball miteinander spielen würden, als aufeinander zu schießen.

Die Kampfkunst ist dazu gedacht, Gewalt zu beseitigen, Ärger zu vermeiden und sich im Notfall zu schützen. Deshalb müssen sich alle Kampfkunst übenden eine Haltung der Bescheidenheit und Zurückhaltung angewöhnen und sich mit einem Geist der Loyalität und Hingabe gegenüber ihrer Kunst und ihrer Gemeinschaft erziehen.
Kyan, Chotoku. (1870 - 1945) Karate-Okinawa-Te Meister

Manchmal muss man kämpfen, das wussten schon die alten Shaolin Mönche. Aber man muss auch wissen, wenn ein Krieg NICHT heilig ist. Nur all zu oft schreien Fanatiker oder Machthaber nach dem „heiligen Krieg“, um das Volk zu manipulieren. Genau so schreien westliche Machthaber nach dem „Krieg gegen das Böse“ - oder die Achse des Bösen. So kann man in den Köpfen der Gläubigen oder der Manipulierten ungeahnte Kräfte wecken. Das wusste schon Kaiser Konstantin.
Somit ist der Dienst an der Waffe immer eine Gewissensfrage; sofern man ein Gewissen hat. Wenn man morden soll, ist Verstand und Gewissen eher hinderlich. Etwas anderes ist, wenn man sein Land verteidigt. Aber leider sehen unsere Politiker hier keinen Unterschied mehr.
Sie planen eine Europäische Armee. Und sie machen sich immer mehr abhängig von Führern, die die Atombombe geworfen haben.
DAS HAT MIT VATERLANDS-VERTEIDIGUNG NICHTS MEHR ZU TUN.

Freitag, 4. April 2014

Globale Probleme mit Verstand lösen; nicht mit Gewalt.

Globale Probleme mit Verstand lösen; nicht mit Gewalt.
April 2014
In der Geschichte der Menschheit gab es zwar globale Probleme, doch noch niemals waren sie so groß, wie in unserer Zeit. Siebeneinhalb Milliarden Menschen auf unserem Planet versuchen miteinander zu leben und zu überleben. Wir haben große Probleme mit Umweltverschmutzung. Wir haben sehr viel Plastikmüll. Wir haben das falsche Geldsystem. Geld kann sich nicht vermehren; Geld kann sich nur verteilen. Es kann also gar nicht genug fehlen - an einigen Stellen -  wie es anderswo beansprucht wird. Wir haben Probleme mit der Beschaffung von Rohstoffen, Öl, seltene Erden. Wir haben Probleme mit der Ernährung der Weltbevölkerung. Millionen Menschen leben in bitterster Armut und verhungern, wo andere Menschen ihr Schoßhündchen in einem Nobelladen einkleiden und frisieren lassen. 
… Denkpause … Und was machen unsere Top-Politiker in der großen weiten Welt? … Denkpause … Was machen die Politiker der großen mächtigen Länder? …  Sie packen ihre Waffen aus, und versuchen sich ihre Anteile mit Gewalt zu sichern. 
In der Geschichte der Menschheit haben die ständigen Kriege diese Probleme gelöst. Manchmal waren es auch Seuchen, wie die Pest. 
In regelmäßigen Zyklen wurde die Menschheit schlimmsten Katastrophen ausgesetzt, um danach wieder alles aufbauen zu können.  Das hat immer funktioniert; alles zerstören, und dann wieder von neuem beginnen. 
Aber, das funktioniert diesmal nicht. Denn die Erde würde eine solche Auseinandersetzung wohl kaum problemlos überstehen. Die Menschheit natürlich auch nicht. Weil das viele Menschen wissen, und für den Frieden kämpfen, stoßen sie immer wieder auf Widerstand. 
 Frei, neutral und unabhängig zu denken ist etwas, was man normalerweise nicht im Leben lernt. Wer diese Fähigkeit aber dennoch - entgegen jeder Erziehung und Formung - erreicht hat, wird auf sehr viel Unverständnis stoßen.
Man ist derzeit ein „Putin-Versteher“ oder man ist “Antiamerikanisch“, man ist ein „Russland-Hasser“, oder ein „Ami-Freund“. Früher war man ein Indianerfreund oder ein Judenfreund. Aber niemand … Nein wirklich Niemand ... wollte einem neutral denkenden Menschen glauben, dass er KEINER Seite angehört, und nur für Gerechtigkeit und Frieden eintritt. 
Nun stehen wir da. Die Starken rasseln mit den Säbeln und nehmen sich das was sie wollen. Das tun sie, weil sie es nie anders gelernt haben und genau so denken, wie ihre Vorfahren in der langen Geschichte der Menschheit. Sie wissen es nicht besser. 
Wenn wir uns von denen geistig abheben wollen, die in der Vergangenheit nur Schießen und Kriege führen konnten, um Probleme zu lösen; dann müssen wir lernen die Gewehre auf die Seite zu legen und unsere globalen Probleme gemeinsam, WELTWEIT, zu lösen. Wir müssen dringend damit anfangen. OHNE WAFFEN. Wenn wir Menschen das nicht können, sind wir nicht fortgeschrittener als unsere Vorfahren. Nicht die vorhandene Technik ist Zeuge einer fortgeschrittenen Zivilisation; sondern die Art und Weise wie sie ihre globalen Probleme gemeinsam lösen. Darüber sollten einige Krawattenträger einmal nachdenken.

VG
Rüdiger Janson

Donnerstag, 12. September 2013

Wenn Internet und Medien die Welt verändern.

Im Streit um Gut und Böse hat uns der Fortschritt – wer auch immer die Erfinder angetrieben und inspiriert hat – eine neue Waffe in die Hand gegeben. Das Internet. Das Schwert Exkaliebur der Neuzeit. Doch wie nutzt man dieses Schwert? Es ist im Moment so, dass wir alle den Umgang damit noch lernen müssen. Doch diese neue Waffe eröffnet uns ungeahnte Möglichkeiten. Zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit, kann man öffentliche Meinungen nicht so einfach auf den Index setzen und verbieten. Die neue Waffe scheint unzerstörbar zu sein. Obwohl der Kampf dagegen schon lange begonnen hat. Viele Länder versuchen das Internet zu kontrollieren, Teile zu sperren oder zu verbieten. Sie wissen alle, dass diese neue Waffe die Welt verändern kann. Sie haben Angst davor. Dass wir diese neue Waffe brauchen wie nie zuvor, zeigen die Ereignisse der letzten Zeit. In den Netzwerken wurde noch nie so viel Kommentiert und diskutiert wie 2012 und danach.

Neulich sagte ich einem Freund, dass das Internet eines Tages die Welt verändern wird. Er war skeptisch, wünschte aber, dass ich recht behalte. Dann bestätigte sich meine Annahme im Frühjahr 2012 immer mehr. Ja, es war soweit. Im Jahr 2012 hat der Kampf begonnen. All die Jahrhunderte waren wir Opfer der Macht. Nur Ihre Meinung wurde akzeptiert und verbreitet. Andere Meinungen konnte man schnell, und mit aller Gewalt, aus der Welt schaffen. Diese Zeiten sind nun vorbei.
Man kann voneinander und miteinander lernen. In der Politik wird man schneller mit der Meinung des Volkes konfrontiert. Das Lernen voneinander und miteinander hat begonnen.

Früher demonstrierte man auf der Straße, wenn man den „Obrigen“ die Meinung des Volkes mitteilen wollte. Das hat oft nicht viel gebracht. Die Medien steuerten das Ganze mit ihrer Macht. Sie nannten die demonstrierende Bevölkerung Atomkraftgegner, Demonstranten, Studenten, Autofahrer, Mieter. Sie nannten sie so, um sie von der übrigen Bevölkerung abzugrenzen. Teile und herrsche!
Nun haben wir eine stärkere Waffe. Die Mächtigen drohen mit Bomben, und das kleine Volk reicht Blumen über die Grenze. Wir haben es gerade erlebt, mit der einfachen Bevölkerung Israels und Iran. Die kleinen Leute wollen, auf beiden Seiten, keinen Krieg. Das haben sie sich gemeinsam im Internet mitgeteilt. Da sind doch die ganzen schönen Kriegsvorstellungen der Mächtigen dahin.
Die Welt wird von verschiedenen Mächten regiert.
Dies sind religiöse Mächte und kapitalistische Mächte. Beiden kann die weltweite Information der Bevölkerung nicht gefallen.
Da muss man etwas dagegen tun. Teile und herrsche.
Einige Leute versuchen uns zuzulabern mit Datenschutzgefahren. Sie warnen uns vor Facebook und anderen Netzwerken. Soziale Netzwerke sind ein Segen für die Welt. Sie mindern die Macht der Medien. Sie mindern die Macht der Finanzwelt. Sie mindern die Macht der Politik. Menschen die besser informiert sind, über aktuelle Themen als der Durchschnittsmensch, klären im Internet andere über die genauen aktuellen Sachlagen auf. Was die Medien manchmal verschweigen, kommt eher ans Tageslicht.

Dieser Kampf muss aber auch beginnen. Denn die Ausbeuter sind längst zurück; wie Informationen der letzten Zeit zeigen. Arbeitgeber die die Facebook Zugangsdaten von Arbeitssuchenden und Angestellten wollen. Arbeitgeber die den Freundeskreis kontrollieren wollen. Arbeitgeber die Hochzeiten und Partnerschaften verhindern und kontrollieren wollen. Arbeitgeber die bestimmen wollen wo man einkauft und wann man abends schlafen geht. Die Leibeigenschaft ist nicht mehr weit entfernt. Es gibt keine Grenzen in dieser Richtung nach unten. Und sie sind längst zurück; die „Grenzenlosen Herrscher“. Viele Herrscher der Vergangenheit versuchten die Welt militärisch zu erobern. Nun versucht man es mit Geld und Macht.

Wer sind die Ausbeuter? Denken Sie an die STASI. Es kann jeder sein. Es kann ihr Nachbar sein. Es kann der eigene Schwager sein. Es kann der eigene Bruder sein. Es kann jeder sein. Es sind nicht nur die Großen. Um einen guten Job zu bekommen und auch zu behalten, sind viele Menschen bereit, ihre Seele zu verkaufen. Und sie sind auch in der Politik so.
Dank Internet, und dem hieraus folgenden gemeinsamen Lernprozess, erkennen wir sie heute eher. Wir müssen diesen Leuten mitteilen, wie tief sie gesunken sind. Denn sie haben es oftmals, im Laufe des langsamen geschichtlichen Wandels der Zeit, nicht selbst erkannt.

Es gibt nur ein Mittel, um diesem weltweiten Weg in die absolute Abhängigkeit der Gierigen zu begegnen. Es ist die Macht des Internet. Und diesem Medium können sie sich nur schwer entziehen. Sie müssen zwangsläufig mitmachen. Und da liegt unsere Hoffnung. Sagen wir den politischen Parteien, was wir von ihnen halten und, dass wir uns von Wahllügen nicht mehr beeinflussen lassen!. Schreiben wir im Internet alles, was wir an Ungerechtigkeit erlebt haben. Kein Arbeitgeber darf uns das Internet, und den Besitz eines Computers, verbieten. Sie wollen es tun, sie werden es tun und sie tun es vielerorts schon jetzt.

Die Welt wird mit Geld beherrscht, nicht mit Waffen. Und dieses Geld kann nie genug sein. Topmanager wollen immer mehr haben, und sie begründen das mit ihrer Genialität. Was ist aber mit dem Arzt, der ihnen im OP hilft und vielleicht ihr Leben rettet. Ist solch ein Mann etwa nicht genial. Was ist mit den Erfindern, Forschern, Wissenschaftlern? Sind die etwa nicht genial?
Diese Raffsucht, und die Menschen die sie verteidigen mit irrsinnigen Argumenten, muss aufhören.
Kriege müssen aufhören.
Raffgier muss aufhören.
Wegschauen muss aufhören.
Teile und herrsche muss aufhören.
Lasst uns das Internet nutzen um gemeinsam zu lernen und gemeinsam stark zu werden. Sagen wir unsere Meinung gezielt und gewählt.

Wahllos dahingesaute Kommentare stören nur diesen Fortschritt und diese Chance. Darum ist Shitstorm falsch. Es nützt niemand, wenn man schwachsinnige Beschimpfungen im Internet loslässt. Im Gegenteil. Wir erreichen nur das Gegenteil.

Mit Pöbeleien bewirkt man nur, dass Abgeordnete noch häufiger leere, nichts aussagende, Phrasen dreschen.
Sie sind nicht mehr so geschützt und unantastbar wie früher. Shitstorm wirkt sich auf die Wahlen aus. Ein falsches Wort in den Medien, kann einen Sturm auslösen. Darum werden die Politiker versuchen so etwas zu vermeiden.

Nun fragen sich die Politiker, wie sie sich vor dem Shitstorm retten können.

Wie wäre es denn einfach mal mit der Wahrheit.


Aber, wo soll man da anfangen? 

Freitag, 6. September 2013

Erst informieren, dann reden

Erst informieren, dann reden.

Wie schön wäre es, wenn einige Leute so viel lesen würden, wie sie Kommentare schreiben. Man sollte sich also erst informieren, bevor man etwas „besser weiß“. Das gilt auch für einen Prof. Harald Lesch und seine Studenten. Dazu gleich mehr.

Schon Albert Einstein sagte: „Welch triste Epoche, in der es leichter ist ein Atom zu zertrümmern als ein Vorurteil.“

Und Napoleon Bonaparte sagte:
„Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das Deutsche. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden, die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgen sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung, als ihre wirklichen Feinde.“

William Shakespeare, englischer Dramatiker (1564 - 1616)
„Zum Denken sind wenige Menschen geneigt, obwohl alle zum Recht haben.“

Indische Weisheit
„Wer viel spricht hat weniger Zeit zum Denken.“

Friedrich II. der Große, König von Preußen (1712 - 1786)
„Kenntnisse kann jeder haben, aber die Kunst zu Denken ist das seltenste Geschenk der Natur.“

Wir leben immer noch in einer Zeit der schnellen Vorurteile. Wie Napoleon schon sagte. Bestes Beispiel: Die Jagt auf Wulff.
Ich möchte es einmal so beschreiben: In einem kleinen abgelegenen Dorf, vor langer Zeit, trieb eine Räuberbande ihr brutales rücksichtsloses Unwesen. Als es für die Räuberbande „zu eng“ wurde sprach der Räuberhauptmann mit einem alten Freund. Der Räuberhauptmann kannte den Direktor der ansässigen Zeitung. Diese lenkte die ganze Aufmerksamkeit auf einen kleinen Hühnerdieb, der von den Dorfbewohner daraufhin gehetzt gejagt und schließlich, zu aller Zufriedenheit, gehängt wurde.
So konnte die Räuberbande ihr Quartier in Ruhe wechseln und weiter ihr Unwesen treiben.
Und alle waren zufrieden.

Und so ist es heute noch. Dass wir uns nicht informieren, und dummes Zeug nachplappern, konnte man in dem „Weltuntergangsjahr“ 2012 erkennen.

Wer damit angefangen hat, ist nicht mehr zu ermitteln. Aber eine Menge Leute haben viel Geld damit verdient. Sie schrieben Bücher; warum und wie und wieso die Welt am 21.12.2012 unter gehen sollte. Kinofilme wurden gedreht und auch dort wurde „Kasse gemacht“. Die Angst der Bevölkerung wurde systematisch geschürt, um Kohle zu machen oder Aufmerksamkeit zu erringen, für gestörte Charakteren.

Nur einer gehörte definitiv NICHT dazu. Erich von Däniken.

Er hat sich von diesem Unsinn um den Mayakalender distanziert und meinte, dass es so zu verstehen ist, wie ein Jahreswechsel. Ein Zeitzyklus endet und ein Neuer beginnt. Mehr ist da nicht. Das waren seine Worte. Alle Weltuntergangstheorien um diesen Tag tat er als Unsinn ab.

Und was antwortete der schlaue Prof. Harald Lesch auf die Frage einer Studentin, was er von Erich von Däniken und SEINER Voraussage, dass am 21.12.2012 die Welt unter gehen würde, hält?

Harald Lesch zog übelst über ihn und „DÄNIKENS WELTUNTERGANG“ her.

Nochmal: Däniken hat sich immer von diesem Unsinn um den Mayakalender und den Weltuntergang distanziert. Aber für die „Denkfaulen Leute“ war klar: Man muss sich nicht informieren. Wenn es um etwas Mystisches geht, muss immer der Däniken schuld sein. Punkt.

Was sagt uns das jetzt? Das sagt uns, dass wir uns künftig besser informieren sollten, bevor wir unbedingt Recht haben wollen.

Es ist unglaublich, mit welcher Hartnäckigkeit und Beharrlichkeit, einige Leute an ihrer Unbelehrbarkeit festhalten, um ja nicht zugeben zu müssen, dass ihre „ursprüngliche Meinung“ falsch war.

Und genau damit arbeitet die Politik, Werbemanager, Presse und Medien.
Dabei ist es in der neuen Zeit des Internet und den Netzwerken viel einfacher geworden, SICH ZU INFORMIEREN, bevor man eine feste unumstößliche Meinung hat. Wie haben keinen Platz mehr für Vorurteile.

Wir erinnern uns: Die langen Haare der Beatles, Rockmusik der 60ger. Die Kelly-Family und die üblen Nachtreden um ihre angeblich fragwürdige Hygiene und ihre seltsame Bekleidung.
In einer konsumorientierten Gesellschaft, in der viele Jugendliche es normal finden, den Wert eines Menschen an seinem tiefer gelegten Auto oder den Markenklamotten zu messen, muss ein solch „freies Bekleiden“ zwangsläufig die Geister scheiden.
Der andere Kritikpunkt war die angebliche "Ungepflegtheit" der Geschwister. Allerdings hat keiner der Kritiker – ob Alt oder Jung -, die sich in dieser Richtung äußern, jemals ein Mitglied der Band aus der Nähe gesehen oder sogar noch nie Fernseh- oder Videoaufzeichnungen von Auftritten der gesehen.

Jetzt könnte man weiter machen mit Rassenhass oder Religion. Das erinnert mich an eine alte Westernserie in der ein „Bibelfester Extremgläubiger sagte: „Schwarze haben keine Seele“.

Vorurteile schalten das Gehirn auf Sparflamme. Wer sich an Vorurteilen bedient ist zu faul, oder unfähig, klar zu Denken.

Fest programmierte Vorurteile erkennt man täglich auch in den Netzwerken. Aber genau davon müssen wir loskommen.
Mehr informieren und weniger schnell reden und kommentieren.

Ein kluger Kommentar, befriedigt das Mitteilungsbedürfnis mehr, als tausend dumme Kommentare. Und wer mehr nachdenkt und sich gezielt informiert, ist auch weniger manipulierbar und programmierbar. Denn programmiert werden wir von Kindheit an, von Religion, Mode oder Kapitalismus.

Ein Vorurteil ist wie ein Vorwaschgang: Es ersetzt nicht das Denken.