Mittwoch, 26. Februar 2020

Deutschland, Du bist fähig, unfähig zu sein.


Du bist in vielen Dingen unfähig geworden. 
  1. Du bist unfähig Argumente zu analysieren. 
  2. Du bist unfähig Kompromisse zu schließen.
  3. Du bist unfähig über Vorurteile hinweg zu sehen. 
  4. Du bist unfähig in alle Richtungen zu blicken.
  5. Du bist unfähig unparteiisch zu urteilen.
  6. Du bist unfähig alle Gefahren zu erkennen.
  7. Du bist unfähig Manipulation zu erkennen.
  8. Du bist unfähig bösartige Intrige und Hinterhältigkeit zu erkennen. 
  9. Du bist unfähig alle Gesichter des Bösen zu erkennen. 
  10. Du bist unfähig deine Scheuklappen abzulegen.
  11. Du bist unfähig zu Denken.
  12. Du bist unfähig zu lachen und zu lieben.
Aber Du bist zu anderen Dingen fähig.
  1. Du bist fähig zu funktionieren.
  2. Du bist fähig zu hassen.
  3. Du bist fähig zu drohen und einzuschüchtern.
  4. Du bist fähig Gewalt anzuwenden.
  5. Du bist fähig Menschen zur Gewalt zu leiten die gefährdet sind.
  6. Du bist fähig parteiisch zu sein.
  7. Du bist fähig einer Diktatur auf den Leim zu gehen.
  8. Du bist fähig zu ignorieren.
  9. Du bist fähig blind und taub zu sein.
  10. Du bist fähig naiv zu sein.
  11. Du bist fähig dich einteilen und leiten zu lassen wie eine Schafherde.
  12. Du bist fähig den Wolf zu hassen und dem Wolf im Schafspelz zu folgen.
Deutschland, Du bist unfähig gemeinsam etwas gutes zu schaffen.
Deutschland, Du bist fähig, unfähig zu sein. 

Mittwoch, 19. Februar 2020

Die neue braune McCarthy-Ära 2020

Das Strafgesetzbuch > StGB § 130 Volksverhetzung < besagt genau, was man unter Volksverhetzung versteht.
Das ist zwar klar und verständlich geschrieben, aber es ist nicht klar und verständlich in den Köpfen einiger Menschen angekommen.

Ich erinnere an die Faschingskostüme, wo verlangt wurde, dass man seine Kinder aus Rücksicht auf die "Indianer" (Indigene Völker) nicht als Indianer verkleiden soll. Als Cowboy, Räuber, Clown, Pirat, Robin Hood, Ninja, Prinz/essin oder Musketier geht alles. Nur nicht als Indianer.

Und hier ist der verborgene rassistische Gedanke der scheinheiligen Menschen, die scheinbar gegen Rassismus kämpfen, aber selbst, tief in ihrem Inneren, rassistischer denken als so manche Leute die sie anklagen.

Wieso setzt man Indianer so herab, dass Faschingskostüme eine Beleidigung sind, andere Kostüme aber nicht? 
Wieso setzt man Afrika so herab? Es ist offenbar eine Beleidigung wenn jemand vermutet, dass ein Farbiger Mensch von dort her stammt. (Facebook-Gruppe und Bild-Zeitung 17.02.2020) 
Frankreich wäre keine Beleidigung gewesen; Syrien ja, Norwegen nein? Wieso darf man Weiße weiß nennen, aber Schwarze nicht schwarz? Es gibt noch viel mehr Beispiele übertriebener "Rassismus-Suche", die schon der McCarthy-Ära gleich kommt. In Wahrheit ist es ein Hexenwahn, der dem mittelalterlichen Denken gleich kommt, und kein bisschen Weisheit zeigt.

Allein der Begriff "Rasse" in Verbindung mit Menschen zu bringen, ist schon ein bösartiger Widerspruch. Heute verwendet man diesen Begriff nur noch für Haustiere und Kulturpflanzen, aber nicht mehr für Menschen. Es wird sogar noch schlimmer. Wissenschaftlich gesehen bedeutet "Rasse" "Unterart".
Und genau hier liegt die Scheinheiligkeit dieser scheinbar "mündigen gute Mensch-Bürger". Sie denken völlig unbewusst, dass einige Menschen eine Unterart sind, und wollen sie daher besonders schützen. Andere Menschen denken genau so, und wollen sie am liebsten in die Wüste schicken.

Beide Seiten sind so erbärmlich im Denken, dass ich Gott bitte, er soll Kurse in Menschlichkeit anbieten.

Die einzig logische Erklärung die ich in diesem ganzen Durcheinander sehe ist, dass man keine Fußball-WM hat, mit der man von einigen Themen ablenken kann. So viel WM-Fußball könnte man gar nicht spielen, wie diese absolut undurchschaubare Politik wirklich benötigen würde.

Also muss eine Art McCarthy-Ära her. Das hat in den 50ger in den USA funktioniert - wo sogar Charlie Chaplin beschuldigt wurde und das Land verlassen musste - und das funktioniert auch heute noch. Damals stand hinter jedem Baum ein Kommunist, heute ein Nazi. Man muss eine Partei bekämpfen die - wegen dieser undurchschaubaren Politik - so enorm stark wurde.

Jeder hat eine Meinung, aber keiner versteht die Politik einer sehr kleinen Elite. Das Volk macht sich, mit gegenseitig übelsten Beschuldigungen, gegenseitig fertig. Anlässe gibt es immer genug. Und wenn es zu ruhig wird, dann wird eine unschöne Diskussion einer großen Facebook-Gruppe in die Zeitung gesetzt (Bild 17.02.2020). Oder es wird bundesweit versucht eine große Gruppe, wie "Fridays for Altersarmut" in die rechte Ecke zu schieben.

Wir sollten all das erkennen und versuchen Einigkeit zu schaffen und Störenfriede zu bekämpfen, natürlich mit Weisheit und klugen Worten. Das sind immer noch die stärksten Waffen. Eine andere Chance haben wir nicht mehr. Es wird eng; sehr eng. Leider.

Dienstag, 18. Februar 2020

Das Herrscher-Syndrom, Machiavellismus und Narzissmus

Nein, es geht diesmal nicht um Napoleon, Caesar, Stalin oder Hitler; es geht um jeden und alle. Denn das Herrschersyndrom ist vom Hasenzüchterverein über die Facebook-Gruppe bis in große Sportverbände sowie in religiösen, politischen und wirtschaftlichen Gruppierungen weit verbreitet und immer wieder vertreten.

Gib einem Menschen Macht, und du wirst sehen wer er wirklich ist!

Manchmal sucht man auch die Macht. Man will sie sich irgendwo nehmen. Man strebt einem Ziel nur scheinbar entgegen; in Wirklichkeit aber strebt man oftmals völlig unbewusst, nur der Macht entgegen.

Im Alltagsleben, in der Industrie wie auch in der Politik gibt es, wie beim Militär, klare Machtstrukturen. Man wird befördert und gelobt, doch am Ende bestimmt nur einer. Es ist eben eine Diktatur. Und so funktioniert vieles in unserer Welt. Das ist nicht nur in der Arbeitswelt so. Es zieht sich tatsächlich durch unser gesamtes Leben. In Vereinen, in Gruppen, in einer Gang, überall gibt es den „Bestimmer“. Und es gibt oftmals - wenn notwendig - die „Besser gestellten Helfer“. Manchmal erkennt man das nicht. Es ist aber oft so. Es ist in uns. Und so zieht sich dieses unbewusste Machtverlangen durch unser gesamtes Leben.

Den besten Beweis dass es in uns allen steckt, erkennt man beispielsweise in den scheinbar einfachen Facebook-Gruppen. Es gibt große bis sehr große Gruppen, die werden nur vom Gruppengründer alleine geführt. Sie dulden keine anderen Admin an ihrer Seite. Es ist SEINE Gruppe. Und es sind SEINE Gruppenmitglieder. Er (Sie) ist der Boss.
Eine neulich gestellte Frage in einer Administratoren-Gruppe (von Facebook selbst geführt) lautete, ob Administratoren von Facebook-Gruppen eine Funktion bekämen, die ihnen erlaubt zu sehen wer die Gruppe verlassen hat. Die Frage kam bei der überwiegenden Mehrheit der anderen Admin-Gruppenmitglieder sehr gut an.

Na so eine Sünde! Was erlaubt sich denn das Schäfchen, die Herde zu verlassen? Da muss man doch gleich mal nachfragen. Wenn es um einen Freund geht, der immer aktiv war, dann fragt man natürlich mal nach was los ist. Aber das Verlangen dieser zusätzlichen Funktion in einem Admin-Bereich beweist doch, dass man alle Gruppenmitglieder unbedingt halten will; ob sie aktiv sind oder nicht. Es geht also nur darum, dass man ein Thema findet das viele Leute anzieht, um die Mitgliederzahl zu erhöhen. Das Thema selbst ist dabei eher Nebensache.

Das erinnert mich doch schon stark an „Sekten-Denken“, an „Guru-Gehabe“ und an Gruppenzwang. Es geht euch Admin überhaupt nichts an, wer, wann und warum jemand, die Gruppe verlässt. Das ist Privatsache und unterliegt auch dem Datenschutz.
2. Buch Mose 20:3 Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.
Das ist das Denken vieler dieser „Möchtegern-Herrscher“.
Diese Machtstruktur zieht sich auch in viele Sportverbände, die dann der gängigen Politik und Wirtschaft, in nichts mehr nachstehen.

Wir verlangen eine Demokratie, und sind selbst „im Kleinen“ dazu nicht fähig. Und es ist uns nicht einmal selbst bewusst.
Somit sind Wahlen in Vereinen, Gruppen, Verbänden und anderen Organisationen manchmal mit der Angst verbunden, nicht mehr gewählt zu werden. Das bewirkt – im Großen wie im Kleinen – dass Andersdenkende oftmals vergrault oder weggelobt werden.
Bevor man über andere Menschen herrschen will, sollte man erst einmal lernen sich selbst zu beherrschen.
Wie soll das aber funktionieren, wenn man sich im Spiegel nicht erkennt, oder dem Narzissmus (Selbstverliebtheit, Selbstbewunderung) unterliegt.

Samstag, 8. Februar 2020

Liebes Deutschland

Ich sitze an deinem Krankenbett und verstehe die Ärzte nicht. Sie sagen, Du bist sehr krank; Du leidest an einer Krankheit die Du vor 80 Jahren einmal hattest. Du hattest NAZI. Du warst damals braun und sehr krank. Als Du davon geheilt wurdest, wurdest Du wieder bunt. 
Du warst in den Zeiten nach dem zweiten Weltkrieg immer ein Willkommensland. Während in den USA damals Martin Luther King für die Freiheit und Gleichberechtigung der "Schwarzen" kämpfte und starb, sang hier ein "Schwarzer" Sänger "Ich kauf mir lieber einen Tiroler Hut". Und er war sehr erfolgreich. Türkische Arbeiter kamen nach Deutschland, um Seite an Seite mit den deutschen Bergleuten unter Tage zu arbeiten; und das immer ohne Probleme. Es gibt sehr viele andere Beispiele. Heute hast Du auch noch eine sehr schöne und bunt funktionierende Gesellschaft. Du liebes Deutschland warst bunt; und das über viele Jahrzehnte hinweg. Was ich absolut nicht verstehen kann ist, dass man sich hartnäckig weigert die Ängste der Leute zu verstehen, die seit etwa 5 Jahren herrschen. Denn da gibt es auch andere Symptome, die auf ein ganz anderes Leiden hinweisen. Die härtesten Gefängnisse sind auch bunt. Bunt heißt nicht, dass alles schön ist. Der Teufel ist kein Rassist; er lässt jeden rein. Die Hölle ist also auch bunt. Gott ist auch kein Rassist, er lässt aber nicht jeden ins Paradies. Und er weiß sehr genau warum. Was viele deiner Bewohner wollen ist; verstanden werden, ihre Ängste nicht abzulehnen oder zu ignorieren. Man behandelt dich nur auf NAZI. Da kann man ja sagen, dass das auch gut so ist. Da ist aber ein kleines unscheinbares Wörtchen dabei. Und das ist "nur". Man ignoriert nicht nur die Ängste der Leute die auch ein anderes Leiden erkennen, man bekämpft sie sogar; und zwar mit den NAZI-Symptomen. Wenn man aber nur diese Symptome bekämpft, und die anderen Symptome ignoriert und wegdiskutiert, dann wird es eines Tages zu spät sein, wenn man das endlich erkennt. 
Du warst einmal braun. Nach dem Krieg warst Du bunt. Und jetzt wirst Du immer grüner; und dabei meine ich nicht die Partei die in dir wohnt und agiert. Grün ist die heilige Farbe einer anderen Religion, die auch nicht bunt sein will und nicht bunt sein wird. 
Um das ankommende Grüne zu vermeiden, wollen dich andere Ärzte mit brauner Medizin behandeln. 
Andere wollen, dass Du bunt bleibst und behandeln dich versehentlich mit Grün.
Wieder andere wollen das Bunte erhalten, und nehmen alle bunte Medizin die sie bekommen können. Diese andere bunte Medizin ist aber nicht erforscht. Man kennt die Auswirkungen nicht. Und wenn man sie erkennt, dann ignoriert man die Nebenwirkungen völlig. Sie ist weder braun, noch grün. Sie ist aber auch nicht so schön bunt wie Du einmal warst. 
Ausgerechnet die Braunen warnen vor dieser bunten Medizin. Na toll. Und jetzt?
Liebes Deutschland, Du warst einmal wunderbar bunt. Du hattest eine gesunde bunte Hautfarbe. Doch nun verwandelst Du dich in ein „Horror-Es“; ein böses Clowns-Gesicht.
Das ist nicht das Bunt, das ich kannte und das ich dir wünsche.
Wenn Du einmal grün bist, ist das  bunte „Horror-Es“ wieder besiegt. 
Ich will aber nicht dass Du braun bist, nicht dass Du grün bist, nicht dass Du „Es-bunt“ bist; ich will, dass Du wieder so bunt bist, wie ich dich von früher her kenne.
Alle warnen vor dem Löwen und werden vom Tiger gefressen. Sie warnen vor einem Sturm, der vor Jahrzehnten einmal ein Hurrikan war, und wollen auf einem Tsunami Wellenreiten. Wenn diese Probleme nicht so deutlich und offensichtlich wären, könnte ich noch verstehen was deine Ärzte machen. Aber ich sage diesen Ärzten etwas: Ich könnte weinen. Ich könnte verzweifelt aufschreien und mir die Haare raufen. Deutschland, dir ist nicht mehr zu helfen. Da nützen auch keine Resignation und kein schmerzhafter Aufschrei. Liebes Deutschland; Du wirst nicht einmal einen Grabstein erhalten, wenn deine Symptome nicht erkannt werden. Und niemand wird noch da sein, der um dich trauern darf. Traurig; denn Du warst in deiner Nachkriegszeit ein blühendes buntes Land. Doch lass den Kopf nicht hängen; es gibt immer eine Hoffnung. 

Sonntag, 19. Januar 2020

Sind wir heute schlauer als die Deutschen vor 100 Jahren?

Oh Herr, gib uns das Fünfte Reich – das Vierte ist dem Dritten gleich!“
(Spruch aus der DDR. Quelle: Wikipedia)
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Liebe Leser, das sind jetzt nur ein paar Gedankengänge, die mir so durch den Kopf gehen, wenn ich täglich in den Medien, Google und Facebook surfe. Ob ich damit richtig liege oder nicht, mag jeder für sich selbst entscheiden. Ich weiß es selber nicht. Fangen wir an!
Der Teufel ist kein Rassist; er lässt jeden rein. Gott ist auch kein Rassist; aber da wird kontrolliert.

Wer angegriffen wird, darf nicht nur in eine Richtung schauen; sonst bekommt er von der anderen Seite eine auf die Fresse.

Schau mal da drüben! Wo? Na da. Er schaut rüber und Bäng, da kracht es von der  anderen Seite.
Bei einer körperlichen Auseinandersetzung fällt kein Mensch mehr auf diesen alten Trick herein. In der heutigen politischen Gesellschaft aber fast alle. 



Ich habe das Nachkriegsdeutschland  in anderer Erinnerung als heute dargestellt. Deutschland war nach dem Krieg immer ausländerfreundlich. Dieser Nazi-Wahn muss ja irgendwo herkommen.

Diese fremdenfeindlichen Vorurteile werden erst seit ein paar Jahren in die Welt hinaus getragen. Der Ruf Deutschlands war wegen den Kriegs-Nazis ohnehin immer schlecht. Es war immer schwer dagegen anzukommen. Nun ist es ganz und gar unmöglich geworden. 

Die Hysterie nach rechts, und die Heiligsprechung nach links, scheint nur ein Ablenkungsmanöver zu sein, um mit anderen Problemen von den eigenen Problemen abzulenken.

Wer Fremde besser behandelt als das eigene Volk, ist genauso ein Rassist, wie die Rassisten die er bekämpft.

Am schlimmsten sind diese Gutmenschen. Sie sind wie kleine Kinder, denen man beibringen muss, dass sie nicht zum fremden Onkel ins Auto steigen. Man muss sie vor sich selbst beschützen.

Der Teufel ist kein Rassist; er lässt jeden rein. Gott ist auch kein Rassist; aber da wird kontrolliert.

Warum kontrollieren wir nicht? Gott weiß warum er kontrolliert; wir wissen scheinbar nicht warum wir kontrollieren sollten. Gott weiß es. Es sei denn, man agiert so wie der Teufel. Das erklärt dann alles. Bald haben wir hier eine Hölle. 

Sind wir aber so dumm, dass wir das nicht bemerken? Statt Frieden im Land zu hegen und zu pflegen, wird immer mehr für Unruhe und Teilung gesorgt. Die Menschen suchen lieber Unterschiede statt Gemeinsamkeiten. Wie schön wäre es, wenn es umgekehrt wäre. Sind wir zu stolz dazu? Oder zu dumm? 

Oder soll es wieder so kommen wie vor 100 Jahren. Sind wir heute schlauer? Ich hoffe es, glaube es aber nicht. Jedenfalls hatte ich bisher wenig Gründe dazu gefunden. 
Das Böse hat den gleichen grundlegenden Plan. Aber diesmal mit anderen Protagonisten und anderen Antagonisten. Und wir streiten uns gegenseitig und schlagen uns die Köpfe ein. Es läuft wieder alles nach Plan, für das Böse. Wie in allen Zeiten zuvor. 
Wie gesagt: das sind nur ein paar Gedanken, die mir durch den Kopf gehen.
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Oh Herr, gib uns das Fünfte Reich – das Vierte ist dem Dritten gleich!“
(Spruch aus der DDR. Quelle: Wikipedia)

Mittwoch, 15. Januar 2020

Die rechte und die linke Gefahr in Deutschland.

Wer gegen eine extreme Richtung Kämpft, sollte das andere Auge nicht zudrücken.

Wir haben zwei Gefahren im Land. Aber beide sind derzeit unterschiedlich aktiv.

Auf der einen Seite gibt es den „Nationalsozialistische Untergrund“. Und Taten wie den Mordfall Walter Lübcke. Das ist auch eine Gefahr für die Politik, wie einst die RAF. Wenn die Politik selbst bedroht ist – durch entsprechende politische Parteien oder gar durch rechten Terror – dann läuten alle Alarmglocken. Und dann gibt es noch die vereinzelt auftretenden Irre Sprüche von AfD Politiker. Dazu kommen wir noch.

Auf der anderen Seite haben wir die linksextreme Gefahr. Die Sprache der Politik ist von Verharmlosung und Umdeutung gespickt voll. Immer nach dem Motto, die Linken protestieren friedlich, und wenn es ausartet, ist grundsätzlich immer die Polizei schuld. 
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Wie gefährlich ist die linksextremistische Szene wirklich? 
Man erinnert sich zum Beispiel an die Krawalle beim G20-Gipfel. Oder an die Silvesternacht ins Jahr 2020. Es gab schwer verletzte Polizisten. Verletzte, Verhaftungen, Verwüstungen: Die Bilder der Krawall Exzesse aus Hamburg gingen um die Welt. Und nach der Silvesternacht 2020 gab eine SPD Politikerin der Polizei die Schuld; ja, wieder einmal, war die Polizei Schuld. (Link hierzu)
Und zu allen Elend wirbt man politisch auch noch für linke Musikgruppen. 

Such-Begriffe im Internet: 
• „Bundespräsident feine sahne Fischfilet“.
• Kramp-Karrenbauer war auf Konzert von Feine Sahne Fischfilet
• Heiko Maas lobt "Feine Sahne Fischfilet"

Da hören die sich Texte an wie: Die Bullenhelme, die sollen fliegen. Eure Knüppel kriegt ihr in die Fresse rein! Und danach schicken wir euch dann nach Bayern. Denn die Ostsee soll fei von Bullen sein. Quelle: https://lyricstranslate.com

Solche Zeilen – und noch sehr viel mehr - ignoriert man nicht einmal; nein, als Politiker wirbt man sogar noch dafür.

Wenn ich ein linker Extremist wäre, würde ich ebenfalls extrem gegen rechts demonstrieren. Denn so kann man das politische Hündchen Gassi führen. Und es wedelt noch zufrieden mit dem Schwanz. Und die Linksextremen ziehen an der Leine.

Und nicht zu vergessen, den religiös motivierten Extremismus (Fanatismus). Darüber braucht man nichts zu sagen. Er wird aber auch verschwiegen und verharmlost. 
Quelle: Wikipedia

Und nun zu Facebook: Dort wurde Anfang 2020 Eine Liste von AfD-Sprüchen übelster Art (mit Quellenangaben) in Umlauf gebracht. Einer der Leute die sich daran (wenn diese Zitate wirklich stimmen, berechtigterweise) beteiligten, war Jürgen Todenhöfer. Ich werde diese Zitate hier nicht aufführen, weil ich befürchte, dass sie nur zusätzlichen Hass verbreiten. Und davon haben wir im Land derzeit genug.

Hier mein Kommentar den ich darunter setzte: 
Lieber Herr Jürgen Todenhöfer. Wenn diese Quellenangaben wirklich stimmen, dann ist das sehr besorgniserregend. Nur halte ich es für sehr bedenklich, wenn man im Land nur eine Gefahr sieht, die einmal kommen kann, und die Gefahr ignoriert, die gegenwärtig ist. Linksextreme Gruppen sind längst mit ihrem Terror aktiv geworden. Deutschland verroht immer mehr. Ein zu allem imstande fähiger Fanatiker wird in der Kriminalstatistik neben einem Fahrraddieb gezählt und geführt. Straftaten werden schön geredet oder nicht an die große Glocke gehängt. Und alle die darüber etwas sagen, werden als "brauner Sumpf" diskriminiert. Deutschland lebt derzeit in einem unglaublich gegenseitigen Hass, der, wenn beide Seiten gleichwertig agieren, in einem Bürgerkrieg endet. Und zu allem Elend will die Politik den Teufel mit dem Beelzebub austreiben, und sie fühlen sich auch noch wohl dabei. Googeln Sie mal nach dem Begriff: "Bundespräsident feine sahne Fischfilet", und lesen Sie einmal, was man von unserer Politik hält. Ähnliche Zitate gibt es auch auf der Gegenseite. Und wenn wir uns in einem Bürgerkrieg gegenseitig die Köpfe eingeschlagen haben, dann lacht ein Dritter. Denn dann sind alle Ungläubigen am Ende, und niemand von außen hat sich die Finger schmutzig machen müssen. Die Probleme die wir haben, sind leider sehr viel größer, als Sie sie überblicken können. Denn Hass blendet den Verstand. Denken Sie mal darüber nach.

Soviel zu Herrn Todenhöffer. 

Elende Worte und gegenwärtige Gewalt sind immer noch zwei verschiedene Paar Schuhe. 
Auf dem linken Auge hat man eine Augenklappe; dafür sieht das rechte Auge um so besser. Fest entschlossen gegen rechts, und mit Augenklappe, Scheuklappe, Wattebällchen und Samthandschuhe gegen links. 
Wer glaubwürdig gegen Rechtsextremismus kämpft, der muss auch genau so entschieden gegen Linksextremismus kämpfen. Und nicht zu vergessen, der religiöse Extremismus oder Fanatismus.

Man muss aber auch die Gründe erkennen, warum es überhaupt soweit kommen konnte. Aber wer diese Gründe anspricht und Fehler aufdeckt, ist automatisch ein "rechtes Schwein".

Man kann einen Teil des Volkes die ganze Zeit täuschen und das ganze Volk einen Teil der Zeit. Aber man kann nicht das gesamte Volk die ganze Zeit täuschen.
Abraham Lincoln über Öffentliche Meinung. Milwaukee Daily Journal, 29. Oktober 1886.  Quelle: gutzitiert.de

Jetzt kommt noch das Vergessen und das Gewöhnen. Das deutsche Volk vergisst schnell was es vergessen soll, und es fanatisiert das, was es fanatisieren soll. Und es gewöhnt sich schnell, an was es sich gewöhnen soll. Man muss es nur entsprechend auslegen. 
So kann man Straftaten hochziehen oder aber abmildern, verdecken, verschleiern oder verschweigen.  

Wenn ich ein linker Extremist wäre, würde ich ebenfalls extrem gegen rechts demonstrieren. Denn so kann man das politische Hündchen Gassi führen. Und es wedelt noch zufrieden mit dem Schwanz. Und die Linksextremen ziehen an der Leine. Unsere Politik ist zur Lachnummer der ganzen Welt geworden.

Zitat von Sunzi (Sun Tzu) 
8) Scheut die Mitarbeit auch der niedrigsten und abscheulichsten Kreaturen nicht. (S.302, Jordis von Lohausen: Mut zur Macht. K. Vowinckel Verlag, Berg am See 1979).
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Einige Videos hierzu: Linksextremismus - Unterschätzte Gefahr?
 . Linke Gewalt: Die unterschätzte Gefahr? | Kontrovers | BR  .

Letztendlich müssen wir feststellen, dass wir von Extremisten und Fanatiker umgeben sind. Links, rechts und religiös, und in der Mitte, Leute die fleißig Arbeiten und den Fortbestand einer Gesellschaft ermöglichen.

Es wird Zeit, dass man Hass, Bosheit, Wahn und Arglist erkennt. Denn viel Zeit bleibt uns nicht mehr.

Und zum Schluss noch ... Ehemalige Flüchtlingshelferin Christiane Soler -- die Lügen der Politiker (Initiative an der Basis)
Man kann die AfD nicht bekämpfen, wenn man das Problem ignoriert, das sie so stark gemacht hat.

Donnerstag, 31. Oktober 2019

Wenn ich der Teufel wäre:


  • Ich würde in den religiösen Führungsetagen die „Oberen“ verführen, ohne dass sie es merken.
  • Ich würde das System nach unten beherrschen lassen, von meinen Helfern, ohne dass sie es merken.
  • Ich würde grenzenloser Führungswille und Machtgier säen, ohne dass sie es merken.
  • Ich würde Lügen verbreiten im Namen Gottes, ohne dass sie es merken.
  • Ich würde meinen Willen predigen lassen, im Namen Gottes, ohne dass sie es merken.
  • Ich würde belohnen wen ich belohnen will, ohne dass sie es merken.
  • Ich würde sie zur Gewalt aufrufen, ohne dass sie es merken.
  • Ich würde Lüge, Hass und Zwietracht verbreiten, ohne dass sie es merken.
  • Ich würde sie teilen und gegeneinander aufhetzen, ohne dass sie es merken.
  • Ich würde sie dazu bringen, dass sie andere unterdrücken, ohne dass sie es merken.
  • Ich würde sie dazu bringen das Gute – im Namen Gottes - zu bekämpfen, ohne dass sie es merken.
  • Ich würde ihren eigenständigen Willen brechen und ihr eigenständiges Denken ausmerzen, ohne dass sie es merken.
  • Ich würde ihre Gutmütigkeit dermaßen steigern, bis es in extremer Dummheit ausartet, und sie sich selbst Schaden zufügen, ohne dass sie es merken.
  • Ich würde dafür sorgen, dass alle denken, dass nur andere falsch denken, aber nicht sie selbst, ohne dass sie es merken.
  • Ich würde dafür sorgen, dass sie Gott verschiedene Namen geben; damit sie ihn nicht mehr erkennen; ohne dass sie es merken.
  • Ich würde die Führer dieser Welt verführen und sie so überzeugend machen, dass ihnen viele Menschen folgen, ohne dass sie es merken.
Und ich würde dafür sorgen, dass sie mich immer unterschätzen und meine wahren Fähigkeiten nicht erkennen, ohne dass sie es merken.

 ...........„Denn mir ist sie übergeben“........

Und ohne, dass sie es merken, würde ich es überall so tun. 
  • Und ich würde lachen über die religiösen Führer.
  • Ich würde lachen über ihre Diener.
  • Ich würde lachen über den Kampf ihrer unterdrückten Begierden.
  • Ich würde lachen über ihren Hass und ihre Dummheit.
  • Ich würde lachen über diejenigen, die ihr Gehirn abgeben, wenn sie sich einer religiösen Gemeinschaft oder Sekte anschließen.
  • Ich würde lachen über alle, die meine Worte für Worte Gottes halten.
  • Ich würde lachen über diejenigen, die Gottes Wort predigen und überall Gewalt, Unterdrückung, Unzufriedenheit, Gefangenschaft, Mord, Folter und Angst und Schrecken verbreiten.
  • Ich würde lachen über die Menschen, die in ihrem Dasein auf Erden nichts lernen, und wenn sie 900 Jahre alt würden.
  • Und ich würde dafür sorgen, dass nur sehr wenige das alles erkennen. Sodass sie die Welt nicht zu einem besseren führen können. 
Und das können sie ruhig merken.

Das würde ich tun, wenn ich der Teufel wäre. Aber leider ist der Teufel viel schlauer, mächtiger und rücksichtsloser als ich.
Und wer jetzt immer noch glaubt, es wäre einfach seinem Einfluss zu widerstehen, der werfe den ersten Stein!